Ärzte können nicht schreiben, hören nicht zu und erklären alles auf lateinisch-griechisch. Falsch! Hier der Gegenbeweis. Moderne Mediziner drücken sich stets in korrektem einfachen Deutsch aus, so dass alle Patienten sofort verstehen können. Hier ein typisches Beispiel in einer durchschnittlich gut geführten Hautarztpraxis.
Das ärztliche Deutsch ist einfach eine Katastrophe. In der Regel besteht es aus Aneinanderreihungen von griechisch-lateinisch-zynischen Floskeln. Nach der großen deutschen Rechtschreibreform gibt es zunehmend Initiativen und Institute für eine (noch) leichtere Sprache. Diesem Trend folgend möchte ich heute einen typischen Besuch bei einem Orthopäden (Knochenarzt) in zeitgemäßer “leichter” deutscher verständlicher Sprache darstellen (was für Schachtelsätze …)
Wieder einmal möchte ich euch wertvolle Tipps für einen besseren Umgang mit SchwarzWeißkitteln geben. Nachdem ihr also Teil 1-11 verinnerlicht habt, gilt es nun neue medizinische Redensarten zu erlernen. Wir begeben uns in den Schaffensraum eines Notarztes: Nachts um halb drei auf der Autobahn. (Die deutsche Übersetzung findet sich in Klammern)
Ärzte grenzen sich gerne durch ihre Sprache ab. Das müssen sie auch, nämlich um unwichtige Sachverhalte kompliziert darstellen zu können. Spitzen Sie also beim nächsten Hausarztbesuch einmal aufmerksam die Ohren. Die Krankheitsliste in einer gut geführten Allgemeinarztpraxis ist begrenzt, daher müssen viel lateinisch-griechische Floskeln her um das ganze etwas professioneller zu gestalten.
Das geschriebene Wort hat bei den Medizinern eine ganz besondere Bedeutung. Wir alle kennen und lieben sie: Die Arzt-Klaue. Die Apotheker hassen sie (siehe: Pharmama). Warum ist dieser Umstand so?
Notärzte sind die Outlaws unter den Medizinern. Wobei es hier ja wenige Hauptberufliche gibt. Die meisten agieren vollschichtig als Gasleute (Anästhesisten) oder Internisten. Chirurgen können in der Regel EKGs nicht richtig herum halten und werden daher auf der Landstraße mit Blaulicht nicht gern gesehen. Wie codet nun ein Notarzt? Es ist nicht ganz einfach. Da während der Einsätze meistens nicht viel Zeit zum Plaudern bleibt, fasst man sich in der Regel kurz. Hier ein typisches Sprachbeispiel bei einem Verkehrsunfall.
Bei vielen Ärzten muss man zwischen den Zeilen lesen um sie zu verstehen. Entweder sie benutzen lateinisch-griechische Floskeln, nuscheln oder verwenden einen Geheimcode. Dieser Code wirkt zunächst wie ein ganz normales Gespräch. Doch Vorsicht! Wie ein Hausarzt codet wissen wir nun (Geheimsprache der Ärzte Teil 7). Nun lernen Sie die Sprachweisen eines Chirurgen kennen.
Haben Sie auch morgen einen Termin bei Ihrem Hausarzt? Wegen einer Erkältung? Oder was Schlimmeres? Wissen Sie eigentlich, was er Ihnen mit seinem lateinisch-griechischen Dialekt wirklich sagen will? Nein? Dann hören Sie einmal zwischen die Zeilen. Wie das geht? Mit monstermäßiger Unterstützung natürlich.
Eine sträflich vernachlässigte Kategorie möchte ich heute wieder aufleben lassen. Was wollen uns die Halbgötter in weiß wirklich sagen, wenn sie den Mund öffnen? Medizynicus hat schon mal vorgelegt. Da will ich mich natürlich nicht lumpen lassen. Welche Worte benutzen Ärzte, wenn sie denken, es liegt bei einem Patienten ein gewisser Stumpfsinn im Kopf vor?
hier ein weiterer Teil der Geheimniskrämerei, es geht um die gestellten Diagnosen von M-Z
Weitere nützliche Hinweise für lateinisch-griechisches Medizin-wirr-warr mit Beispielen von wichtigen Erkrankungen.
Da ich nun schon einige geheimsprachliche Aktivitäten der Ärzte dargestellt habe (Teil 1, Teil 2), möchte ich nun einmal über spezielle Krankheitsbilder referrieren.
Einige wertvolle Begriffe der medizinischen Geheimniskrämerei wurden bereits im ersten Teil erläutert. Da aufgrund der neuen Massen-Medienvernichtungswaffen (TV, Internet …) ein täglicher Overkill an sinnlosen Informationen die Aufnahmefähigkeitsfertigkeiten des Grosshirns stark beeinträchtigt, lesen Sie ruhig noch einmal den Teil 1 der Geheimsprache der Ärzte nach …
Haben Sie sich nicht auch manchmal gefragt, was da bei der Visite über Sie erzählt wird? Oder was Ihnen Ihr Hausarzt vertrauensvoll zuflüstert? Geht es Ihnen nicht auch so? Nach der Visite fragen Sie die Lernschwester oder den Zivi, der als letztes den Raum verlässt? Kommen da die Infos rüber? Daher lernen Sie die medizinische Terme, es ist gar nicht so schwer. Ausserdem erkennen Sie, welches Verhalten Sie unbedingt gegenüber einem Arzt vermeiden sollten. Bei jedem Stammtisch werden Sie damit mit Sicherheit auftrumpfen können.
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