Was machen die Deutschen 18 mal pro Jahr? Na? Nein, nicht in die Kneipe gehen, auch nicht ins Fußballstadion. Vielleicht Duschen? Sport treiben? Alles Unsinn. Wir gehen 18 mal pro Jahr zum Onkel Doktor. Jetzt ist es raus. Im internationalen Vergleich sind wir damit Spitze meint der Barmer-GEK-Arztreport (siehe Tagesschau.de). Schrecklich. Da drängen sich die Fragen auf: Wieso, Weshalb und Warum? Und wie kann man dies vermeiden? Denn Arztbesuche kosten schließlich unnötig viel Geld. Hier möchte ich einmal zur Klärung des Sachverhaltes beitragen.
Ein neues Jahr beginnt verheißungsvoll. Kurz vor Weihnachten bekamen die niedergelassenen Ärzte die Bescherung für das 2.Quartal 2009, sprich die Abrechnung. Na ja, nur ein halbes Jahr Verspätung. Sehen wir darüber hinweg. Und jetzt im neuen Jahr geistern wieder Schlagworte wie “Ärztemangel” und “Nachwuchsförderung der Allgemeinmediziner” durch die Presse (Deutsches Ärzteblatt 05.01.10).
Die erste offizielle Bad Bank Deutschlands kommt (wdr.de). Was heisst das eigentlich? Kaputtgewirtschaftete Banken können unsinnige Wertpapiere in die sogenannte “Schlechte Bank” auslagern. Die “Kernbank” ist damit wieder geschäftsfähig. Kosten für den Verlust tragen andere … Das gleiche System gibt es nun auch für niedergelassene Ärzte.
So langsam formiert sich das Kabinett. Philipp Rösler, FDP, bisher Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Niedersachsen wird neuer Gesundheitsminister 2009 unter Schwarz/Gelb.
Na? Beide sollen gestoppt werden. Seitens der elektronischen Gesundheitskarte, über die ich ja schon mehrfach hier berichtet hatte, ist dies jetzt bereits eingetreten. Das Hamburger Abendblatt berichtete am 16.10.09 darüber. In den Koalitionsverhandlungen tut sich also doch etwas. (weiterlesen …)
Die Koalitionsgespräche laufen, die Minister müssen nun gefunden werden. Für mich ist der wichtigste und verantwortungsvollste Posten der des Gesundheitsministers. “Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts”. Ein eigentlich furchtbar abgedroschener Spruch, den ich nicht leiden kann, aber was Wahres ist halt doch dran. Wer auch immer der “Neue” sein wird, hier ist meine Wunschliste. Ich erwarte keine Wunder, ich erwarte nur eine gute und faire Arbeit.
Die Wahlen sind gelaufen. Aus ärztlicher Sicht eine Erlösung bezüglich der Gesundheitspolitik? Obs Schwarz-Gelb jetzt richten wird? Zumindest knallten gestern und heute in allen deutschen Praxen und Kliniken die Champagnerkorken, denn ein Posten muss nun neu belegt werden: Der des Gesundheitsministers.
In der Ärztezeitung wurde heute über 6 Ärzte berichtet, die seit dem 1.Juli 2009 in Gotha (Thüringen) gemeinsam eine Hausarztpraxis betreiben. Das Interessante dabei: Sie sind alle über 65 Jahre alt. Die älteste Kollegin feierte bereits ihren 70.Geburtstag. Wie kommt so etwas? Ganz einfach, der Ärztemangel machts möglich. Rente mit 67? Unsinn, viel zu früh. Hier kommt Monsterdocs chronologische Abfolge einer typischen Mediziner-Karriere in der heutigen Zeit.
Wie es schon etwas abzusehen war, gibts bei Monsterdoc stets eine entschärfende Gegendarstellung zu gewagten medizinischen Themen (Warum ich Sozialversicherungsmanagement nicht leiden kann). Also um ehrlich zu sein, trifft dieser Artikel eher die Wahrheit meiner Beziehung zu Angehörigen des Sozialstaates. Warum also mag ich doch das Sozialversicherungsmanagement?
Der 2000. Kommentar ist schon vor einigen Wochen von @comma geleistet worden. Ihrem Wunsch nach soll ich nun folgenden Artikel verfassen: “10 Gründe, warum Mitarbeiter der Sozialversicherungszweige (speziell KV, PV, UV) gegenüber Medizinern immer das Gefühl haben müssen, sich für ihren Job zu rechtfertigen”. Und ja, sie hat recht, es bestehen hier gewisse Aversionen aus medizinisch-ärztlicher Sicht. Warum also kann ich die Mitarbeiter von Krankenkassen, Pflegeversicherungen und Unfallversicherungen nicht leiden?
Nun, ich muss zugeben, dass ich mich in den letzten drei Wochen ausserordentlich gut erholt habe. Möglicherweise hatte ich zuviel Zeit zum Nachdenken, möglicherweise packte mich zuletzt der Höhenkoller auf 3000m. Doch in mir reifte ein Entschluss, der mein Leben nachhaltig verändern sollte: Es gibt in Deutschland leider keine Alternative, es mag grössenwahnsinnig klingen, aber hier sind die Gründe, warum ich Gesundheitsminister werden sollte.
Im Grunde sind die Flatrates ja schon ein alter Hut in diesem neuen Jahrtausend. Anfänglich gabs nur All-you-can-eat, All-inklusive-Reisen, Telefon und Internetdauerberieselung-Rate. Es folgten All-you-can-drink und andere … Aber halt, die älteste aller Flatrates ist doch die beim Arzt. (siehe: All-you-can-eat-Pillen auf wiwo.de (via Stationäre Aufnahme)) Einmal bezahlt und ein ganzes Quartal (!) lang Gesundheitsleistungen beziehen. (siehe auch: Transparenz – Was verdienen Ärzte 2009?)
Wie auf Monsterdoc üblich, werden sämtliche Themen mittels Pro und Contra erörtert. So auch bei den medizinischen Dingen, die die Welt nicht braucht, bzw. unbedingt benötigt. (weiterlesen …)
Ärzte auf zahlreichen Portalen bewerten ist in (Bewertungsportal für Ärzte). Hingegen neu ist eine Krankenkassenbewertung. Der Allgemeinarzt Dr.Norbert Scholz initiierte Krankenkasssenbewertung.net. Welche Punkte gibt es hierbei zu beachten? (weiterlesen …)
Bekanntermassen langt bei den Ärzten das Geld hinten und vorne nicht mehr. Leistungen und Medikamente der gesetzlichen Krankenkassen werden zunehmend rationiert und gekürzt. Was bleibt den Medizinstudierten da anderes übrig als sogenannte IGEL (ImGemeinenEntbehrlicheLeistungen) anzubieten. Dieser Artikel ist an rhetorisch schwache Ärzte, die ihre Portokasse aufbessern wollen, und interessierte Patienten gerichtet. (weiterlesen …)
Die gegenseitigen Bewertungen nehmen also ihren Lauf. Vorgeschichtlich wurden ja bereits schon die Äusserlichkeiten an Arzt(praxis) und Patient in den beiden vorhergehenden Artikeln geschildert. Jetzt geht es in medias res: Gegenseitige persönliche Bewertungen. (weiterlesen …)
Ziemlich in den Schlagzeilen momentan: Bewertungsportale für Ärzte, Lehrer und ähnliche Berufsgruppen. Folgen nun bald Piloten, Busfahrer oder gar Schüler und Patienten? Höchste Zeit also im Gegenzug den Ärzten einen Leitfaden in die Hand zu geben, wie eine medizinisch-sinnvolle Bewertung für Patienten auszusehen hat. Hier gehts weiter zum Bewertungsportal für Patienten. (weiterlesen …)
Ärzte müssen sich warm anziehen, denn alle ihre (Un)Taten werden nun online bewertet und registriert (siehe Bewertungsportal für Ärzte). Höchste Zeit also einmal den Patienten einen Leitfaden in die Hand zu geben, wie eine medizinisch-sinnvolle Bewertung auszusehen hat. (weiterlesen …)
Bewertungsmöglichkeiten gibts ja schon für alle möglichen Bereiche des Internet-Lebens. Auch Ärzten kann man bereits seit einiger Zeit auf unterschiedlichen Portalen Noten erteilen. Im Grunde ein alter Hut, denn vor über 10 Jahren gabs bekanntlich die Hitliste der Ärzte im Focus-Magazin. Die AOK greift nun dieses Thema auf, und will ab 2010 ihren Versicherten anbieten (immerhin >24 Millionen), “Leistung und Service der niedergelassenen Ärzte im Internet zu benoten“. Der andere Hausarzt berichtete bereits. Für Bundesärztekammerpräsident Hoppe ist es hingegen “unseriös, anonyme Fragebögen als Grundlage für Rankings zu nutzen“. Dadurch angespornt starte ich nun mein eigenes Bewertungsportal für Ärzte. (weiterlesen …)
Leonhard Hansen, Chef der KV (Kassenärztlichen Vereinigung) Nordrhein, fordert aktuell für jeden Arztbesuch künftig 10 Euro. Zur Erinnerung: Bislang sind es 10 Öre pro Quartal. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt)
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