(Schönheits-)Chirurgen tun es, Irrenärzte tun es, Notärzte tun es. Alle Ärzte tun es irgendwann einmal. Ob anonym oder mit (Nick)Name. Was eigentlich? Twittern! Immer einen Schritt hinterher ist der gemeine Hausarzt. Aber auch dieser soll gelegentlich mal zwitschern, habe ich gehört. So könnte also ein fiktiver Hausarzt-Tweet aussehen:
Wie der Alltag eines Hausarztes im Jahre 2019 aussehen wird, wissen wir schon. Doch wie steht es mit den anderen Disziplinen? Auch im Bereich der Notfallmedizin wird sich einiges tun. Dank der routinemäßig implantierten D- und T-Chips können die gängigsten Erkrankungen und Notfälle bereits durch das System selbst oder vom Hausarzt abgefangen werden. Dennoch gibt es wichtige Aufgabenfelder für den Notarzt.
21.45 Uhr ARD / “Hart aber fair” diskutieren wir einmal live auf Twitter. Es folgt ein kleines Experiment. Ich gucke mal ausnahmsweise in die Flimmerkiste und kommentiere live diese Sendung. Auf gehts, ich bin spät dran.
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Skandalös, skandalös. Immer mehr Ärzten, Rettungsdienstlern und Pflegern/Schwestern begegnet man auf Twitter. Während Operationen, Notarzteinsätzen und Psychotherapie-Sitzungen wird immerfort gezwitschert. Doch da fehlen doch noch etliche Berufsgruppen. Auch beispielsweise Schönheitschirurgen sollten endlich mal zeitnah über aufregende Erlebnisse berichten.
Twittern ist modern, bringt schnelle umkomplizierte Information und macht Spaß. Das chirurgische Twittern allerdings, das in den USA praktiziert wird, wird hierzulande mit gemischten Gefühlen betrachtet. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie warnte ja bekanntlich vor dem Twittern aus dem OP (siehe: Ärzteblatt 15.12.09). Wie sollte nun ein ordnungsgemäßer Tweet aus dem OP eigentlich aussehen?
Chirurgen twittern, Notärzte twittern, also sollten es Psychiater auch tun. Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Mein Notarzt Twitter von September 2009 war selbstverständlich fiktiv. Ich weise extra noch einmal darauf hin, weil in der Leserschaft wohl Zweifel diesbezüglich aufkamen.
Krankheiten peinigen die Menschheit schon seit Anbeginn der Welt. In unserer Zeit dominieren Herz-Kreislauferkrankungen in den Statistiken der Todesursachen, Infektionskrankheiten sind vor allem in Entwicklungsländern sehr häufig. MRSA, Norovirus, Tuberkulose, neuerdings H1N1 und andere Mutationen sind schwer im Kommen. Wie könnte das Krankheits-Szenario in 10 Jahren aussehen?
Ein Skandal, im Operationssaal wurde getwittert. Netdoktor.de berichtete. Dabei ist dieses Mikroblogging doch so modern. Menschen haben ein Recht darauf, zeitnah über wichtige medizinische Sachverhalte informiert zu werden. Also los gehts. Da ich heute auf Notarztdienst bin, schaut euch mal folgenden Tweet des letzten Einsatzes an. (Foto wurde entfernt)
Wer kennt Sie nicht, die unheimlichen, sabbernden Ausserirdischen, bekannt aus Funk und Fernsehen? Aus vielen unterschiedlichen Welten stammen sie, zahlreiche Erscheinungsbilder können sie annehmen. Doch auch diese Lebensformen bieten für den interessierten Mediziner neuartige Krankheitstypen, die es zu klären gilt. (weiterlesen…)
Die heutige Realität in deutschen Arztpraxen: Stundenlang muss man im verkeimten Wartezimmer sitzen und sich die Lebensgeschichten seiner Sitznachbarn anhören. Wie altmodisch! Zur sinnvollen Ergänzung der Sprechstunde, gibt es nun eine virtuelle Arzt-Patienten-Sitzung, und das garantiert keimfrei. (weiterlesen…)
Ärzte sind keine Halbgötter in Weiss, sie sind Menschen und machen daher auch Fehler. Auf Focus-Gesundheit wird aktuell darüber berichtet, dass aus diesem Grunde mehr medizinische Simulatoren zur Verfügung stehen sollten. Für Notärzte gibt es bereits hochwertig “Trainingsgeräte”. (weiterlesen…)
Roboter sind in allen medizinischen Bereichen stark im Kommen. Also brauchen wir auch in der Pflege Androiden zur Entlastung des Personals. Der Informationsdienst Wissenschaft (IDW) berichtete im Januar 2009 über ein entsprechendes Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen.
Das sogenannte Web 2.0 bietet viele Möglichkeiten, die leider vor allem in medizinischer Hinsicht (noch) häufig ungenutzt bleiben. Mittlerweile gibt es unzählige Plattformen, soziale Netzwerke und Applikationen, die ich in dieser Serie einmal näher beleuchten möchte. Heute: Twitter (Erklärung bei Wikipedia), eine “relativ neues” und aufstrebendes Format, einfacher gesagt: “Massen-SMS aufm Computer”. Kann Twitter (Gezwitscher) nun medizinisch sinnvoll genutzt werden?
Gerade habe ich bei Lummaland das Video über den Lego Millennium Falcon – gebaut von Lego Männchen gesehen. Erst vor kurzem habe ich meine Re-Leidenschaft für Lego (Monsterdoc-Norovirus-Song) entdeckt. Und dann noch kombiniert mit Star Wars, wohlgemerkt selbstverständlich nur die ersten drei Teile. Egal, auf jeden Fall habe ich mir überlegt, wie die medizinische Welt wohl in hunderten von Jahren aussehen könnte.
Die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen schrumpft bedenklich. Ende 2006 gab es noch 374 Kassen in Deutschland, im April 2009 werden es laut der “Bild-Zeitung” nur noch 197 sein.
2009 wird ein interessantes Jahr im Gesundheitsunwesen. Trotz Unkenrufe von politischer und ärztlicher Seite will ich mich nicht davon abbringen lassen ein positiv-gefärbtes Bild von einem Hausarzt in 10 Jahren zu zeichnen. Wie lebt er, wie arbeitet er, gibt es ihn überhaupt noch? Lassen Sie sich entführen in eine zukünftige Welt der Gesundheit – 2019, das Jahr in dem wir Kontakt aufnahmen.
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