Bald schon wird es in der EU gewissen Neuerungen für rauchwillige Menschen geben. Warntexte („Rauchen macht tot“) und Schock-Fotos sollen künftig 75 Prozent der Vorder- und Rückseite der Zigaretten-Packung einnehmen (focus.de 13.12.12). Ein alter Hut (siehe: Horror Rauchen), aber immer wieder für einen Artikel gut … hier meine Vorschläge für griffige Texte (Rauchen ist ungesund) und Fotos für die Paffbalkenpackung …
Wie ziehe ich gekonnt einen Balken durch ohne dass mich jemand dabei schief anguckt? Gar nicht mehr so einfach, gell? Für Lehrer, Berufsfeuerwehrler, Tankstellenangestellte, Piloten, Apotheker und Bankkauffrauen gab ich bereits sofort umsetzbare wertvolle Tipps beim Gelbfingerln. Nun möchte ich weitere Berufsgruppen besprechen. Heute: Rauchen beim (Hochleistungs)Sport.
Viele Berufsgruppen leiden unter der allgemeinen Hetzkampagne gegen Nikotinabhängige. Raucher können sich einfach nicht mehr richtig in der Gesellschaft entfalten. Wo früher noch eine genüssliche Paffpause den Alltag erträglicher machte, beherrscht heutzutage eine wenig erfreuliche Einengung der Stinkgewohnheiten die ehemaligen Cowboys der 70er Jahre. Was tun? Mit ein paar Tricks und Kniffen klappts trotzdem im Alltag.

Bild: Smoke filters through the trees during a prescribed burn von Coconino National Forest auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Den Nikotin-Knigge für Ärzte kennt ihr bereits. Wie sieht es aber mit anderen Berufsgruppen aus? Immer mehr geraten berufstätige Tabakabhängige ins Abseits der Gesellschaft. Verbote, Krankheiten, soziale Ausgrenzungen. Es gibt einige wichtige Spielregeln im öffentlichen Leben zu beachten, dann klappts auch mitm Paffen.
Jeder kennt sie, die lustigen Sprüche, die seit fast 10 Jahren auf deutschen Kippenschachteln zu lesen sind. Mein Favorit ist selbstverständlich: Ihr Arzt oder Apotheker kann Ihnen dabei helfen, das Rauchen anzufangen aufzugeben. Nun sind 14 zusätzliche Risiken definiert worden, die in den nächsten 2 Jahren aufs Glimmbalkenpäckchen dürfen (Focus Gesundheit 7.3.12).
Paffen stinkt! Klar, das liegt in der Natur der Sache. Doch gibt es schon seit geraumer Zeit eine wohlriechende Gegenbewegung: Menthol (Ärztezeitung 12.2.12). Überhaupt nichts Neues eigentlich. Ich kannte mal einen netten Nikotinabhängigen seiner Zeit, der nur aus dem Grund Mentholzigaretten inhalierte, damit niemand von ihm schnorrt … Auch andere Geschmacksrichtungsvorschläge liegen schon auf dem Patentamt … da kommen mir natürlich wundervolle Ideen.
Die netten Sprüche auf den Paffbalken-Packungen sind ja schon seit einigen Jährchen präsent. Mittlerweile sind diese allerdings ausgelutscht und nie wirklich abschreckend gewesen. Mal abgesehen davon, dass nicht alle Raucher überhaupt lesen können wollen. Andere Länder in Europa, beispielsweise England, Belgien oder jetzt Frankreich, sind da schon einen Schritt weiter: Hier zieren interessante Krankheits-Bildchen die Zigiboxen. In Kanada gibts die Horrorfotos schon seit über 10 Jahren (Deutsches Ärzteblatt 19.4.11).
Aufmerksame Monsterdoc-Leser wissen warum Nikotinieren ungünstige Folgen für Körper und Geist haben kann. Was im Körper dabei abgeht sollte man sich vorab nochmal gemütlich reinziehen. Desweiteren richtet sich dieser Artikel an alle schmökernden Mediziner, die es einfach nicht lassen können während der Arbeitszeit zu rauchen. Hier gilt es allerdings ein paar wichtige Spielregeln einzuhalten, dann kann das Dampfen zum echten Genuß werden.

Bild: Smoke from the Schultz Fire von Coconino National Forest auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Die DZKF berichtete vor ein paar Tagen über eine Studie, bei der möglicherweise aufgezeigt werden konnte, dass Rauchen vor der Parkinsonschen Erkrankung schützt. Sollte also die CO2-Verpestung tatsächlich doch zu was nütze sein? Auf Twitter machte rasch der Begriff Parkinsonprophylaxe die Runde. Kranke Schwester wird demnach künftig auf Station beiläufig erwähnen: “Ich mache jetzt Parkinsonprophylaxe”, statt “ich gehe jetzt eine dampfen”. Welche anderen Worte gibt es eigentlich noch fürs Schmökern? Und vor allem: Für was ist Rauchen eigentlich gut?
Einer der häufigsten Suchbegriffe, die Menschen auf diesen Arzt Blog führt, ist “Rauchen anfangen”. Neulich wurde sogar ein Buch zum Thema gefordert. Nun, die Nachfrage bestimmt den Markt. Also wende ich mich heute an alle Nichtraucher, die endlich einmal mit dem Rauchen anfangen wollen. (more…)
Nun gut, der Welt-Nichtraucher-Tag war bereits am 31.Mai. Aber dieses Jahr war das Motto “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”. Wir erinnern uns, auf die Paffbalkenpackungen sollen nette Bilder aufgedruckt werden, die einem das Rauchen erschweren sollen.
Das Jahr nähert sich dem Ende und pünktlich zum Jahreswechsel fasst man sich wieder gute Vorsätze. Abnehmen, gesündere Lebensweise, kein Stress und natürlich, wohl an oberster Stelle: Mit dem Rauchen aufhören. Dieser Artikel richtet sich allerdings an alle Nichtraucher, die endlich den Entschluss fassen wollen, 2009 mit dem Rauchen anzufangen, denn hierfür gibt es viele Gründe …
Ja, was waren das noch für Zeiten, als sich der Cowboy nach einem Tag harter Arbeit in der Prärie eine Zigarette ansteckte! Oder noch früher: “Die Gesundheitszigarette“, die es in der Apotheke zu beziehen gab. In den fünfziger/sechziger Jahren, wo der Arzt noch in der Praxis ohne Gewissensbisse mit dem Patienten eine rauchen konnte. Hemmungslos wurde geraucht, wo immer es ging. Nur schade, dass da nach und nach irgendwelche Krankheiten auftauchten, die im Zusammenhang mit Nikotin zu sehen waren. Wie ist nun die Situation heute? Warum dürfen Ärzte nicht mehr genussvoll in der Öffentlichkeit rauchen? Wie gerne würde man sich als Notarzt während der Intubation eines Asthma-Patienten (der früher übrigens selber Raucher war!) im Krankenwagen eine anzünden? Leider alles verboten.
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