Monsterdoc

Keime sind auch bloß Menschen

Montag, 16. Januar 2012 von chefarzt

Ein ganz normaler Winter in der Stadt. Es ist kalt, Schnee liegt, die Sommerkeime haben sich verzogen und den Winterlingen das Feld überlassen. In der Stammkneipe der Viren und Bakterien geht es heute abend hoch her. Es gibt ein Konzert und viele Gäste sind eingeladen worden. Die Noro Band spielt gerade den EHEC-Song, da betritt ein fies aussehender Mittvierziger das Lokal: Monsieur Radu Sophokles Ardenberg, auch MRSA genannt. Die Musik verstummt …

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Claudia Hoppenduck meldet sich zurück

Mittwoch, 07. Dezember 2011 von claudia

Hallo liebe(r) Leser/in. Ich habe lange nichts mehr geschrieben auf Monsterdoc. Aber mich gibts noch und ich melde mich hiermit zurück. Selbstverständlich behandle ich in meiner Praxis in Stuttgart immer noch täglich ausgebrannte Websüchtige und Blogger. Also Menschen wie Dich lieber Leser. Doch eins nach dem anderen.

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Virtuelle Expeditionen

Montag, 21. November 2011 von chefarzt

Eine lange Woche geht zu Ende. Die dritte internationale virtuelle Expedition (Marianengraben 2011) ist Geschichte. Jetzt bin ich erst einmal reif für eine dreiwöchige Reha. Vielen Monsterdoc-Lesern werden die Abenteuer rund um den ehemaligen Stationsarzt Hajo vermutlich etwas befremdlich vorkommen. Was treibt einen berufstätigen Menschen dazu an sich nahezu 24 Stunden am Tag lang die Hände wund zu tippen? Federkiel hat die Zahlen der diesjähren Expedition sinnvoll zusammengefasst …. 5000 Kommentare in 10 Tagen … gehts noch? Das sind 1/4 von allen Kommentaren in den letzten 3 Jahren …

comic kalmar
Bild: Squid Dreams von Jacob Davies auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz

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Adios Marianengraben

Montag, 21. November 2011 von Hajo

Die Motoren der Militärmaschine dröhnen im Morgengrauen auf der Airbase. Henry bittet zum Heimflug. Wir steigen ein. Es dauert nur wenige Minuten dann befinden wir uns in gr0ßer Höhe. Carlos winkt zum Abschied. Basadai war bereits gestern mit dem U-Boot von Roberto abgereist … so endet also das Abenteuer Expedition in den Marianengraben. Danke und …. Adios ….

Miss Mariane

Sonntag, 20. November 2011 von Hajo

Sehr stimmungsvoll, der tropische Sonnenuntergang. Eine etwas abseits gelegene Strandbar an der Westküste von Guam ist erleuchtet durch ein Meer aus Fackeln und Windlichtern. Eine warme Brise vom Pazifik berührt sanft unsere Gesichter, die Haut ist angenehm von Salz und Sand überzogen … Leise folkloristische Gitarrenmusik lässt uns den Moment genießen … der Moment des letzten Zusammenseins.

Alle Freunde sind gekommen, um noch einmal gemeinsam zu Essen, zu Trinken und zu Feiern … Eine nicht ganz unwichtige Kleinigkeit fehlt aber noch zur Abrundung der Expedition – die Miss/Mister Mariane Wahl 2011 …

Der letzte Tag in Guam

Sonntag, 20. November 2011 von Hajo

Guten Morgen Freunde, nach einer rauschenden Partynacht im C.Cubumber Club stehe ich erst spät auf …. wir haben es geschafft. Wir haben die dritte Mission erfolgreich abgeschlossen, nämlich die tiefste Tiefe zu erreichen. Ein weiterer Erfolg auf unserem Weg zu den 8 Summits (eigentlich 7 Summits, aber ich modifizierte dies etwas).

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Party im Club C.Cucumber

Samstag, 19. November 2011 von Hajo

Wir haben es geschafft, unsere Crew ist befreit, das Hauptquartier und der Golfplatz platt gemacht und die GAHL in die Flucht geschlagen. Was erwartet man mehr von einem erfolgreichen Tag? Geflohen sind wir dann mit einem GAHL-Helikopter … mit dem wir auch das U-Boot transportieren wollten. Dummerweise verfolgten uns Militärhubschrauber der US Airforce und schossen das am Drahtseil hängende Baby kaputt. Carlos war sehr betroffen …

Dank N8engels diplomatischen Fähigkeiten stellten die Amerikaner das Feuer ein und drehten ab.

Nach einem kurzen Frischmachen im Hotel machten wir uns bereit für eine lange Partynacht im Club C. Cucumber. Hier soll es eine gigantische Lasershow geben … Party !!!!

Die Geiselbefreiung

Samstag, 19. November 2011 von Hajo

Roberto, Basadais Jugendfreund aus der Schweiz, war glücklicherweise mit seinem U-Boot in der Gegend und hörte unsere Funksprüche …. Gegen 17 Uhr traf er mit seiner Mannschaft auf uns und stattete uns mit einem Waffenarsenal aus das seinesgleichen suchte … Die Sache war nun klar, wir mussten kämpfen … bloß wo?

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MG11

Samstag, 19. November 2011 von Hajo

Die United Galore war von den GAHL versenkt worden …. es war die grausame Wahrheit. An einem Rumpfteil hing noch die Halskette von Elena und das Kuscheltier von Carsten. Wir hatten verspielt. Wir hofften und glaubten, dass die Crew nicht tot sondern lediglich von den GAHL entführt worden war …

Doch da tauchten die Orcas auf. Unsere Rettung? Wir spannten sie mittels langer Seile vor unser U-Boot “Baby” und schipperten in Richtung Guam …. was sollten wir sonst tun? Da hatte Basadai einen genialen Einfall …

Verschollen im Pazifik

Samstag, 19. November 2011 von Hajo

Wir haben den Tiefenrekord und wir haben auch außerinnerirdische Erfahrungen gemacht … denn, unterhalb des Witjastief war da noch was, was sehr Schönes … …. wir konnten sogar atmen, da war überall Glibber ..

Irgendwann sind wir dann wieder zu uns gekommen … und nahmen Kurs auf unser Mutterschiff. Die Steiggeschwindigkeit war mit 0,5kn allerdings sehr gering … so dass wir viel Zeit zum Beobachten der Tiefseetiere hatten … die ganze Nacht … unser Probetank ist randvoll gefüllt mit Schönheiten aus dem Abyss …

Bedenklich war allerdings, dass wir keinen Funkkontakt mehr zur United Galore bekommen konnten …

Wir stiegen und stiegen … Totenstille …. dann tauchten wir auf und befanden uns auf dem offenen Meer. Keine Spur vom Flugzeugträger … was war nur passiert?

Atlantis – es ist wahr

Samstag, 19. November 2011 von Hajo

Im Tiefenrausch sind wir noch weiter runtergetaucht … bis auf 13.000m, dort waren wir von Sinnen …

Der Tiefseerekord im Witjastief

Freitag, 18. November 2011 von Hajo

Wir haben es geschafft, wir sind in 11.034m Tiefe angelangt. Neuer Tiefseerekord mit bemanntem U-Boot. Lasst uns feiern.

Jetzt werden die Seegurken gerockt

Freitag, 18. November 2011 von chefarzt

Miese, nachdenkliche Stimmung an Bord der United Galore. Über der MG11-Expedition liegt ein schwerer dunkler Schatten. Gestern Abend hat sämtliche Vorstellungskraft von Teamgeist und Freundschaft gesprengt. Ich konnte das nur sehr schwer verdauen und glauben. Das Ganze kam mir reichlich spanisch vor. Irgendwas stimmte nicht. Ich musste mich vergewissern, wie die Aktion mit Elena und Hajo gestern Abend wirklich abgelaufen war. Entschlossen schritt ich zur Kabine von den beiden. Ich klopfte an …

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Kielholen im Marianengraben

Freitag, 18. November 2011 von chefarzt

Mit einem lauten Blubbern tauchte das Baby auf …. es schien unbeschädigt … Elena und Hajo stiegen aus … Sie sahen schrecklich aus … ungepflegt, unterkühlt und mit zerissenen Klamotten … Sie bibberten … Das nächste mal muss Carlos noch eine  Standheizung einbauen … Es folgten herzzerreißende Entschuldigungsorgien … Ich blickte sie grimmig an. Das Team, außer Basadai, umringte die zwei Querulanten …

Wortlos schickte ich die beiden auf ihre Kabine … mit der Anweisung nicht vor heute abend herauszukommen … Wie begossene Pudel verschwanden sie.

Es geht hier um die Sache, den Tiefseerekord, und dafür brauchen wir unsere Kraft. Habe gestern abend genug davon vergeudet für dieses Beziehungsblödsinn. Deswegen bin ich auch so beherrscht heute. Am liebsten hätte ich natürlich beide schön durchgeprügelt mit Basadai zusammen … aber nein … fokussieren wir  …

Das Baby muss erst mal gründlich von Carlos durchgecheckt werden. Um halb 9 Uhr heute Abend geht die Tauchfahrt los, es wird unsere letzte Chance sein. Und diese sollten wir nutzen. Wir werden das Witjastief klarmachen … da bin ich mir ganz sicher.

Wir werden heute nachmittag demokratisch entscheiden, was mit Elena und Hajo passieren soll. Sollen wir sie heimschicken? Sollen sie während unserer Tauchfahrt auf dem Schiff bleiben? Oder sollen sie mitfahren? Was meint Ihr? Jeder hat eine Stimme ….

Verziehen habe ich ihnen bereits, aber nicht vergessen …

Der Tag nach dem Wahnsinn

Freitag, 18. November 2011 von chefarzt

Den gestrigen Tag streichen wir am Besten aus unserem Gedächtnis. Was war passiert? Nachdem Elena wutentbrannt im U-Boot abgehauen war, tauchte Hajo per Froschmannanzug nach, um sie zu stellen. Mittlerweile hatten sich mehrere GAHL-U-Boote formiert um das MG11-Team ein für alle Mal auszulöschen. Wir selbst tauchten in unseren Spezialanzügen bis an die Leistungsgrenze und mussten uns gegen Bomben, Torpedos und blutleckende Haie durchsetzen.

Hajo gelang es dann per Schleuse ins U-Boot einzudringen. Wir machten uns furchtbar Sorgen … Nachdem sämtliche GAHLs unter mithilfe der sensationellen Orcas in die Flucht geschlagen wurden tauchten wir wieder nach oben. Das Baby war in unerreichbarer Tiefe … Federkiel und ich waren am Limit. Sie musste später kurzzeitig beatmet werden, ich erlitt eine Harpunenwunde am Unterschenkel.

Hajo meldete sich dann später, um uns lapidar mitzuteilen, dass mit ihm und Elena wieder alles in Ordnung sei … allerdings konnten die zwei nicht auftauchen, da Elena irgendwas am System verstellt hatte. Wir entschieden uns, sie über Nacht unten in 700 Meter Tiefe schmoren zu lassen, um zur Vernunft zu kommen …

Die Sonne geht nun auf … 23 Grad, schwül … heute muss nun der Tag der Tage sein. Die letzte Chance den tiefsten Punkt der Erde zu erreichen … sonst werden wir geschlagen nach Hause zurückkehren müssen.

Die Softwareprobleme im U-Boot sind mittlerweile behoben. Um halb 2 Uhr werden wir Elena und Hajo gestatten aufzutauchen. Dann wird Tacheles geredet … ich bin immer noch sehr sehr wütend … und Basadai erst …

Fakt ist aber, heute abend 20.30 Uhr wird getaucht … und diesmal bis zum bitteren Ende …

Ach ja, gestern hatten wir zum Abendessen übrigens Hai, von Mutze wunderbar zubereitet …

 

Jetzt ist alles Aus!

Donnerstag, 17. November 2011 von chefarzt

“… Verrückt, Wahnsinn … alles ist gelaufen, aus, vorbei, ich bin geliefert. Die Expedition ist am Ende …. Warum, warum nur? Ich kann das nicht begreifen ….  … wir müssen handeln und zwar schnell …. schnell … “

Das waren Hajos Worte als ich ihn vorhin hinten auf der United Galore beim Bootanlegeplatz aufgefunden habe … ja richtig … aufgefunden … Er hatte eine Kopfplatzwunde und das U-Boot war weg.

Wie einige von Euch mitbekommen haben, gab es heute nachmittag einen handfesten Streit zwischen Hajo und seiner “platonischen” Liebe Elena. Es ging dabei mitunter recht lautstark zu. Anfangs habe ich das noch belächelt und war dann aber froh, als sie sich irgendwann endlich außerhalb der Hörweite befanden. Ich schlief wieder ein reparierte dann das Radarsystem.

Folgendes berichtete mir Hajo: Der Streit zwischen den beiden eskalierte derart, weil Hajo Schluss machen wollte, wegen … blah … blah … Fernbeziehung … und sowas. Elena rastete völlig aus … (ich kann das gar nicht glauben, die Kleine ist doch immer so ruhig und nett, aber ihr spanisches Temperament …)

Auf jeden Fall war sie irgendwann so blind vor Wut und Eifersucht, dass sie kurzerhand in den Waffenraum lief und sich eine … Armbrust besorgte (wo kommt die denn her?)… anschließend baute sie sich wie eine Amazone vor Hajo auf und bedrohte ihn mit der Waffe. Sie meinte es todernst. (Das wäre nicht der erste Mord wegen Beziehungsproblematiken … ich kann nicht glauben, was ich hier sage …)

Elena war wie im Wahn und schlug Hajo mit der Faust aufs Auge, dieser stürzte und zog sich die 1000.Platzwunde seines Lebens zu. Hätte da nicht eine Pizza am Boden genügt? Sie rannte zum U-Boot, stieg ein und schloss die Luke. Dann leitete sie den Tauchvorgang ein (Vorhin hatte ich in der Ferne ein Brummen gehört … das war also das Baby …). Fest entschlossen alleine den Tiefenrekord zu brechen.

Später hörte ich über Funk komische verstümmelte Notrufe … ich konnte mir das zunächst nicht erklären … doch nachdem ich Hajo gefunden hatte war alles klar. Elena funkte auf sämtlichen Frequenzen. Sie wollte offensichtlich die GAHL kontaktieren um Hajo (und das MG11-Team) ein für allemal auszuschalten … welch eine Wut …. ich kann das nicht fassen (Liebeskummer ist …. &§%§&)

Elena und das U-Boot waren verschwunden, doch tief konnte sie noch nicht sein … so war Hajo wild entschlossen sie zu verfolgen. Welch ein Irrsinn! Wie ein Umnachteter zog er sich seinen Taucheranzug an und machte die Sauerstoffflaschen klar … er war derart wild, dass ich ihn nicht aufhalten konnte (keine Pizza der Welt hätte das leisten können). Und weg war er, hinter Elena her um sie einzuholen …

Hendrik, der mittlerweile den Funk überwachte, kam aufgeregt zu mir gerannt, um mir zu berichten, dass er Unmengen von Funksprüchen empfangen hätte und auf dem Sonar etliche U-Boote unbekannter Herkunft angezeigt werden … das würde die Ruhe des letzten Tages erklären …. die GAHL waren unter Wasser stationiert. Sie hatten Unmengen von U-Booten, beobachteten uns und warteten nur auf einen günstigen Moment um loszuschlagen …

Und dieser günstige Moment ist jetzt. Liebes MG11 Team, die Lage ist völlig eskaliert … Elena im U-Boot, Hajo als Taucher, umzingelt von GAHL-U-Booten ….

Wir müssen handeln, ……. JETZT !!!!!

 

Wir werden Geschichte schreiben

Donnerstag, 17. November 2011 von Hajo

Ich sehe, die Damen sind vom Shoppen zurückgekehrt … und der Helikopter ist intakt. Wunderbar. Carlos hatte einen zähen Vormittag, aber mit Hilfe von einigen Teilnehmern konnten wir die Frontscheibe kitten. Ist jetzt wie neu! Vorsichtshalber hat Carlos sein Baby gleich mal ins Wasser gelassen, um ein paar Tests über Wasser durchzuführen. Also nicht dass ihr denkt, der gute Junge verschwindet hier alleine in der Tiefsee.

Was soll ich sagen. Die Nervosität wächst beim Team von Stunde zu Stunde und wir müssen sehr bald los. Der Plan lautet: Heute abend, 20.30 Uhr Beginn des 2. Tauchgangs … und … …. auf den Grund des Witjastief vordringen! Wir werden Geschichte schreiben, noch heute … GG GG GG …

Also, entspannt euch noch mal so richtig heute Nachmittag, nehmt ein Sonnenbad an Deck, spielt mit den Baumkängurus Karten, kocht mit Hendrik und Mutze in der Küche oder führt Euren neuesten Fummel vom Shopping vor …

Ich persönlich muss allerdings noch ein … ernsteres Gespräch führen … nachher … mit Elena … alleine … denn … ach ihr müsst ja nicht alles wissen …

Tiefsee – es ist nicht einfach

Donnerstag, 17. November 2011 von Hajo

Der Tauchgang gestern Abend verlief ohne schlimmere Vorkommnisse. In 2000 Meter Tiefe bekam die Frontscheibe des U-Bootes einen Riss, anschließend wollte uns ein Kolosskalmar mit >10m Länge zum Abendessen verspeisen. Dank der Orcas, die uns in die Tiefe gefolgt waren (selbstverständlich mit entsprechender Schutzkleidung), konnte der Spieß umgedreht werden. Die Greifarmabwehr von Tanja und ein Glücks-Harpunenschuss vom Cheffe rundeten das Anglerglück ab.

Aufgrund des zunehmenden Wassereinbruchs (trotz Bauschaum und Kaugummi Applikation) mussten wir rasch auftauchen. Das Wasser stand mir am Ende des Tauchgangs bis zum Hals Unterschenkel. Mutze konnte in einer heroischen Tauchaktion ein Drahtseil an unserem U-Boot befestigen und die Fahrt nach oben während den letzten Metern erheblich beschleunigen. Glück gehabt. Dabei verletzte sie sich allerdings an der Schulter.

Hendrik defibrillierte uns ein köstliches Abendessen. Kalmar für alle, dazu rosa Salat und Guam-Gahl-on-the-rocks. Welch ein Fest.

Die Frontscheibe muss heute vormittag dringend repariert werden. Carlos, der am späteren Abend etwas Magenprobleme bekam,  muss zudem ein Komplett-Check seines Babys durchführen.

Die MG11 Mitglieder haben also den heutigen Vormittag zur freien Verfügung. Wer mit dem Heli zum Shoppen nach Guam fliegen möchte, kann dies ungerne tun (Warum gebe ich immer solche Versprechen im Tiefenrausch).

Um 13.30 Uhr sollten sich alle wieder an Bord der United Galore einfinden …. damit wir das weitere Vorgehen planen können.

Kolosskalmar zum Abendessen

Mittwoch, 16. November 2011 von Hajo

Wir sind zurück aus einer Tauchtiefe von 2000m. Und zum Abendessen haben wir einen 14m langen Kolosskalmar mitgebracht. Ich habe einen Riesenhunger …

Marianengraben wir kommen

Mittwoch, 16. November 2011 von Hajo

In Rekordzeit haben Basadai, Tanja und Hendrik heute Nachmittag das Ersatzteil für das U-Boot in Guam auf der Andersen Airforce Base “besorgt”. Dabei führte Basadai den Hinflug und Tanja (!) den Rückflug selbstständig durch. Hendrik schlief überwachte den Radar und funkte. Zwischenzeitlich mussten auf dem Flugzeugträger noch wichtige Regenerationen Reparaturarbeiten geleistet werden. Der Cheffe beispielsweise setzte das Radarsystem wieder instand … (mit bloßen Händen)

Auf jeden Fall brachten die drei das richtige Ersatzteil mit und Carlos konnte mithilfe des Teams innerhalb einer knappen halben Stunde sein Baby wieder fitmachen.

Da steht es nun vor uns, unser U-Boot … Bereit für den ersten Tauchgang … ich bin so aufgeregt … und es funktioniert, hoffe ich doch wenigstens … Die Sonne ist untergegangen, es immer noch schwülwarm …

Wir werden heute versuchen möglichst tief zu tauchen. Ich hoffe, dass wir dabei schon einige Tiefseekreaturen kennenlernen werden. Jetzt müssen wir uns noch absprechen, wer ins U-Boot geht, und wer auf dem Mutterschiff verbleibt …

Marianengraben wir kommen !!!! 11.034 Meter sind das definitive Ziel im Witjastief !!!

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