“Everlasting Rest 2010″ rauscht es mir die ganze Nacht durch den Kopf. Ich wälze mich hin und her. An Schlaf ist schon seit geraumer Zeit nicht mehr zu denken. Wird mich das schwächen beim Gipfelsturm auf den Everest? Maria, meine Freundin, wird auch immer nervöser. Ist ja auch verständlich, schließlich ist der höchste Berg der Welt kein Ponyhof.
Super Wintereinbruch gestern. Da konnte ich nochmal meinen Hausberg besteigen. Ich fühle mich topfit. Das Team wächst mittlerweile auch immer weiter. (weiterlesen…)
Interessante Neuigkeiten ergaben sich in der wilden Vorbereitungsphase für den Mount Everest 2010. Zu dem bekannten schweizerischen Team unter der Leitung von Karl gesellten sich tatsächlich nun auch 3 Menschen dazu, die letzte Woche noch gar nicht wussten, dass sie überhaupt bergsteigen können.
Ziemlich frühlingshaft ist es zur Zeit. Aber natürlich liegt noch ordentlich Schnee hier in den Bergen. So kann ich immer schön klettern und Kondition machen. Mann, bin ich aufgeregt, nur noch wenige Wochen, dann geht es los. Ab nach Kathmandu. Meine Nerven liegen echt blank.
Der Wecker klingelt. Es ist früh am Morgen, sehr früh. Ich quäle mich aus den Federn. Nee, Federn sind es ja nicht, denn ich bin Allergiker. Heute steht mal wieder ein arbeitsreicher Tag an. Die OPs werden anstrengend. Doch meine Gedanken sind fest beim Chomolungma (Mount Everest). Und zwar so fest, dass ich nicht merke wie meine Füße über ein Stück Käse nach vorne gleiten. Ich stürze. Aua. Mal wieder auf einer alten am Boden liegenden Pizza ausgerutscht.
War das ein Wochenende. Gestern traf ich mich mit dem Expeditionsteam in der Schweiz. Immer wieder kam es zu heftigen Schneefällen. Mein Schädel brummte zudem noch von dem Pistenunfall von letzter Woche. War wohl doch eine leichte Gehirnerschütterung.

“Hajo! Hajo! Wach doch endlich auf!”
Ich sehe einen Schnautzer mit Eiszapfen. Darüber braune Augen und eine lustige Zipfelmütze. Es ist Fred, der Pistenfuzzy genannt, ein befreundeter Skilehrer.
“Was ist los? Was ist mit der Skifahrerin?” (weiterlesen…)
Je näher der Abreisetermin rückt, desto nervöser werde ich. Im April 2010 werden wir nach Katmandu fliegen um dann nach einer längeren Akklimatisierungsphase den Mount Everest im Mai zu besteigen. Eifrig habe ich trainiert und meine sieben Sachen schon einmal vorbereitet. Rucksack, Ausrüstung, Steigeisen, Pickel, Medikamente. Mein Kopf ist voll, doch heute will ich den Schnee schlicht und einfach mal wieder alpin genießen. Ich starte in der Morgensonne in Richtung Skigebiet. Das Snowboard auf dem Rücken.
Was für ein schöner sonniger Tag war das heute. Tief verschneit die Wälder und Berge, herrlich. Schade nur, dass ich den ganzen Tag malochen muss. Schließlich bin ich ja mittlerweile ein Funktionsoberarzt in der Notaufnahme. Na ja, etwas mehr Verantwortung als früher habe ich da schon. Trotzdem werde ich nach Feierabend noch eine Trainingsrunde absolvieren.
Ich habe es lange aufgeschoben, ich war unsicher, ich hatte Angst. Doch jetzt, 2010, muss es sein. Dies ist mein Jahr und ich fühle mich körperlich und mental topfit. Eine lange Zeit habe ich auf mein großes Ziel hingearbeitet und nun ist es soweit. Ich werde den höchsten Berg der Welt besteigen. Jawohl, ich bin Expeditionsarzt am Mount Everest.
Mit Michelle und Hajo läuft es gut. Seit ihrem letzten Date im Zoo sind sie ein Herz und eine Seele. Sieht die Soap nach einem Happy-End aus? Warten wir es ab. (weiterlesen…)
Michelle und Hajo hatten sich zu einem Date im Zoo verabredet. Die hübsche Schwesternschülerin schwebt also auf unseren Stationshelden zu und kann es wohl kaum erwarten mit ihm einen Tag im Zoo zu verbringen. (weiterlesen…)
Martin hat einen schweren Tag vor sich, in dem Stall eines Klienten greift der unbeliebte Schweinevirus seit einiger Zeit um sich. Kein Tierarzt erklärt sich bereit, diese Tiere zu behandeln, die Panik vor dieser Erkrankung ist einfach zu gross. Doch Martin kennt keine Angst, er zieht sich über seinen MP3-Player noch den “Noro Virus Song” und “MRSA-Song” von Monsterdoc rein, dann ist er bereit.
Nun, der Ärztemangel schreitet immer weiter voran. Was bleibt da den Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen anderes übrig, als nun auch Tierärzte zum Notdienst heranzuziehen. Hier ist die (fast) wahre Geschichte von Martin und seinem ersten Dienst.
Nach der kleinen Auseinandersetzung mit einem Patienten in der Ambulanz, ist Hajo irgendwie gut drauf. Nicht wegen der rohen stationären Gewalt, sondern wegen des Heldentums, da er ja bekanntlich “seine” Michelle wieder ein Stück zurückerobern konnte.
Eigentlich wollte ich die Fortsetzung von Schlägerei im Dienst bereits am Dienstag bringen, denn Dienstag ist bekanntlich Hajo-Tag. Aber da kam das Musik-Video dazwischen. Dann noch ein Notarzteinsatz, das Erdbeben und schliesslich der Blizzard …, egal. Mitten ins wilde Geschehen auf Station zurück: Hajo ist in eine Schlägerei mit einem Patienten verwickelt.
Nachdem Hajo umgezogen ist, fühlt er sich irgendwie ausgeglichen und ruhig. Trotz der regelmässigen, lauten Studentenpartys kann er besser schlafen als in seiner alten Wohnung. Und bessere Träume hat er auch. Und so schlendert er eines morgens pfeifend (ich mag keine pfeifenden Leute) in die Klinik. Hajo hört auf mit Pfeifen, kann er meine Gedanken lesen?
Hajo ist nicht mehr zufrieden mit seiner Wohnung, zu teuer, oft einsam. Warum also nicht wieder in einer WG wohnen, so wie früher in der Studentenzeit? Er ist doch noch jung und unverbraucht und kann so was ab. Wie es der Zufall so will kennt sein Kollege einen Informatikstudenten: Tom. Dieser wohnt in der Altstadt in einer Wohngemeinschaft, einer 5-Zimmer-Wohnung. Dort wohnt noch Leila, eine verträumte Kunststudentin. Eben ist ein Zimmer frei geworden. Hajo schlägt zu.
Wie bereits angekündigt, ist ab jetzt jeden Dienstag “Hajo-Tag”. Die Soap geht also heute weiter in die 8.Runde. Was bisher geschah: blablablah und nochmals blablahblah. Viel geredet wurde ja bisher nicht, denn für einen strammen Chirurgen, wie Hajo einer sein will, gilt: Schweigen ist Gold. Bücher kennen Chirurgen nur vom Fernsehen her. Doch das soll sich nun ändern.
Und so kommt es, wie es kommen muss. Auch unser allseits beliebter Stationsarzt Hajo muss die Weiterbildung zum notbedürftigen Arzt leisten. Das bedeutet neben dem normalen Klinik-Alltag zusätzlich Fortbildungen, Einsätze auf der Intensivstation und Mitfahren bei gefährlichen Notarzteinsätzen.
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