“Ich gehe davon aus, dass in den Ausdauerwettbewerben die Mehrzahl der Spitzenathleten gedopt ist”, so Professor Werner Franke, Heidelberger Krebsforscher und härtester Doping-Kritiker kurz vor Beginn der olympischen Winterspiele 2010. (siehe: Faz.net 31-01-10). Anlässlich der letzten Leichtathletik-WM besprachen wir im Artikel Doping-leicht gemacht, dass es gar nicht so schwer ist entsprechende Substanzen zu beschaffen.
Momentan sind aber auch viele wichtige Ereignisse geboten. Zum einen ist man noch gebeutelt vom Karneval, muss man auch schon wieder einen auf sportlich machen und die olympionischen Winterspiele 2010 am TV mitverfolgen. Hand aufs Herz, wer fiebert nicht mit den Sportlern mit? Die Jagd auf die Medaillen ist eröffnet. Doch bergen viele winterliche Sportarten doch ein erhebliches Gesundheitsrisiko in sich.
Als bekennender Triathlet las ich mit Entsetzen den Artikel im deutschen Ärzteblatt vom 13.11.09: Laien- und Leistungssport: Geht nichts mehr ohne Schmerzmittel? Hier wird berichtet, dass Sportler vor Wettkämpfen oder Training haufenweise Analgetika wie Diclofenac, Ibuprofen oder ASS einfahren um die anschliessenden Schmerzen besser ertragen zu können.
Spätestens jetzt schlägt der Herbst zu: Regen, Unwetter, Stürme, Laub überall, (Schweine)grippe und andere Erkrankungen. Eine ganz normale Jahreszeit also. Zeit um an den Winter und die entsprechenden Sportarten zu denken. Was sollte man aber bei Ausüben einer Wintersportart beachten und was kann dabei passieren?
Wir erleben derzeit eine Neuauflage der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin. Jetzt mal Hand aufs Herz, wer denkt da nicht, ebenso wie bei der Tour de France, unweigerlich an das Thema Doping? Na klar, ohne ärztlich verordneten Stoff geht in den Neuzeiten doch gar nichts mehr. (weiterlesen…)
Um eine prima Leistung im Sport zu erbringen, muss man sich ausgewogen und gesund ernähren. Bekanntlich stopfen ja Dreikämpfer alles in sich hinein, was sie kriegen können. Also was sollte sich im Kühlschrank oder Haushalt eines Triathleten nun wirklich befinden? Bitte macht auch unbedingt bei der Aktion von Herr Pfleger mit: Zeig her Deinen Kühlschrank (weiterlesen…)
Warum sind im Allgäu so saftig-grüne Wiesen? Richtig, weil es oft und ausgiebig regnet. So auch letzten Samstag, als ich zum Mitteldistanz-Triathlon in Immenstadt am Albsee antrat. Die ganze Nacht regnete es bereits durch, es hatte merklich abgekühlt. Ideale Bedingungen also für einen Triathlon.
Da ja nun schon drei Wochen seit dem Ironman Frankfurt vergangen sind, fühle ich mich sportmedizinisch wieder fit und möchte die Saison mit einer Mitteldistanz fortsetzen. Da bietet sich der legendäre Allgäuer Triathlon an. Die Strecken sind allerdings etwas heruntergeschraubt, nämlich: 2km Schwimmen, 96km Pedalieren und 20km Schlappen. Die Radstrecke ist allerdings etwas berüchtigt, da sehr bergig (1200 Höhenmeter).
Daher werde ich mich nun etwas zurückziehen und morgen hoffentlich nicht bei Regen starten. Aber was solls denn? Bisschen Regen hat noch keinem geschadet. Ausserdem fängst ja mit Schwimmen an. Wenn ich wieder feste Nahrung zu mir nehmen kann, werde ich berichten. Also höchstwahrscheinlich morgen abend schon. Bis dahin. Schönes Wochenende und Aloha.
Ich melde mich zurück aus Frankfurt, nach dem längsten Tag des Jahres. Beim Ironman in Äppelwoi-City fanden ja bekanntlich am 5.Juli die Europameisterschaften im Dreikampf statt. Ja, was soll ich sagen, es war ganz doll, ich bin bei Tageslicht ins Ziel gekommen und ausserdem war es unmenschlich heiss. Über die medizinischen und sportlichen Einzelheiten berichte ich nun.

Einige von den Lesern werden es bereits durchschaut haben. War doch etwas verdächtig, dass ich immer wieder über Triathlon gebloggt habe, wie toll und gesund diese Sportart sei? Nun, ich werde also kommenden Sonntag am Ironman Germany teilnehmen.
Über Triathlon hatte ich schon bei Sommersportarten aus ärztlicher Sicht berichtet. Ich möchte hier noch etwas ausführlicher auf diesen mittlerweile schon über 30 Jahre alten Dreikampf eingehen. (weiterlesen…)
Schuhe an und losrennen! (So wie bei Frau Wortteufel) Wie altmodisch, heutzutage braucht man zunächst funktionelle Klamotten, modische Käppchen, einen Mp3-Jodler, Schuhe in den aktuellen Modefarben und selbstverständlich zur Selbstverteidigung Stöcke, um die noch relativ neue Sportart “Nordic-Walking” auszuüben. Allerdings ist auch diese Form der Leibesertüchtigung nicht ganz ungefährlich. (weiterlesen…)
Es gibt noch viele weitere schöne Sportarten, die wir im Sommer betreiben können. Hootch erwähnte bereits das Chinese Walking, Merapi ist auf dem Rücken ihrer Pferde glücklich.
Juhu, endlich ist es wieder warm, die Tage werden länger und die Socken kürzer. Die Zeit ist gekommen um wieder die eingerosteten Inline-Skater aus dem Keller zu holen. Doch was sollte man beim Sommersporteln beachten? Welche Gefahren drohen? Was ist gesund?
Geben Sie es doch zu, auch Sie sind eine Sesselkartoffel. Der Winter ist kalt und geht schon so lange, da kuscheln Sie sich doch lieber schön gemütlich in Ihre warme Decke, legen die Füsse hoch und schauen Sportlern und anderen Menschen im TV zu. Selber Sport treiben? Viel zu gefährlich und auch zu anstrengend. Stimmt! Hier sind die Gründe, warum Sie auf keinen Fall selbst sporteln sollten.
© Chefarzt | Design von Perun modifiziert vom Chefarzt | expertenteam | impressum
Heute 286 Besucher - online 5 -
Insgesamt >116.000 Besucher und >3800 Kommentare seit 26.10.2008