Endlich endlich ist es soweit. Ich hatte ja schon so oft darüber berichtet. Die AOK-Mediziner-Suche ist nun online. Bewerten kann man sie natürlich auch, die Weißkittel. Leider ist die Website momentan derart überlastet, da in den Medien wohl kräftig darüber berichtet wurde. Ich konnte also noch nicht feststellen, ob für Monsterdoc schon erste Bewertungen abgegeben wurden.
Am 1. April 2011 wird es ernst, nach … 5 Jahren Verzögerung soll nun endlich die elektronische Gesundheitskarte (ecard) eingeführt werden (Ärztezeitung 17.2.11). Die von Rückschlägen und Aussichtslosigkeit gezeichnete Karte, die unter den Ärzten sehr umstritten ist, war schon desöfteren Diskussions-Thema auf diesem Blog (Diskussion am Freitag 04/2010).
Wer wissen will, was man mit der Ecard alles machen kann, sollte sich bei unserem Gesundheitsminister mal schlau machen (bmg.bund.de). Was haltet ihr von der Karte? Längst überfällige Vereinfachung der medizinischen Abläufe in Klinik und Praxis oder datenschutzrechtlich bedenkliche überflüssige Plastikkarte?
Die armen Veterinärmediziner. Aufgrund des fortschreitenden Ärztemangels werden sie deutschlandweit immer öfter auch in humanmedizinische Bereich einberufen (Allgemeinarztpraxis, Notarzt, Homöopathiepraxis, Schweinegrippebekämpfung). Martin der Tierarzt hat all diese wertvollen Erfahrungen bereits machen dürfen. Daher ist er jetzt bereit für die ultimative Herausforderung: Als Gesundheitspolitiker in einer großen Partei …
Gestern gabs eine dicke Watschn von links für alle niedergelassenen Mediziner. Heute revidierte der bekannte SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach seinen fundierten Vorschlag (Ärztezeitung 8.2.11), nachdem er von allen Seiten heftig einstecken musste. Die ersten zwei Jahre soll die “Ärzteschaft” selbst für Sanktionen sorgen, falls Kassenpatienten nicht gleich wie Privatpatienten bezüglich der Terminvergabe behandelt werden.
In der Gesundheitspolitik gibt es fast jede Woche neue, stets gut gemeinte Vorschläge, die dann quasi aus dem Bauch heraus der Öffentlichkeit präsentiert werden. Neuester Coup der SPD: Niedergelassene Ärzte dürfen Privatpatienten bei der Terminvergabe gegenüber Kassenpatienten keinesfalls bevorzugen. Spätestens nach 5 Tagen sollen alle in der Sprechstunde drankommen. Sonst drohen harte Geldbußen bis zu … jetzt kommts … 25.000 Euro. Im schlimmsten Fall könnte sogar die Kassenzulassung zeitweise entzogen werden … (Quelle: Ärztezeitung 7.2.11)
Es gibt mittlerweile einige namhafte Portale für die Medizinerbewertung. Auch die AOK klinkte sich vor kurzem ein (leider läuft hier das ganze immer noch als Pilotprojekt). Da dachte ich mir: Das kann ich doch auch! Allerdings habe ich etwas andere (10) Kriterien für eine künftige hoffentlich bessere Arzt-Wahl. Maximal sind also auf Monsterdocs-Bewertungsportal 10 Sterne zu erreichen. (weiterlesen …)
Mediziner sind Anwälte der Gesundheit. Sie sollen heilen und Menschen auf eine gesunde Lebensweise aufmerksam machen. Ärzte sollen Vorbilder für ihre Patienten sein. Denn keiner wird ihnen glauben, wenn sie nicht das leben was sie predigen. Und dennoch kommen sie oftmals ihrer Funktion nicht nach. Was für Fehler in ihrer Lebensweise begehen Ärzte?
Die Weihnachtsmaschinerie läuft auf Hochtouren. Aufatmen. Das Fest ist gerettet. Die Hausärzte in Bayern haben es nicht geschafft. Statt der geforderten 60%, wurden lediglich knapp 40% Kassenzulassungen weggehauen (siehe: br-online.de). Dieses reicht nicht zum Systemausstieg. Alles geht also seinen gewohnten Gang und Krankenkassenvorstände sowie Gesundheitspolitiker können beruhigt das Weihnachtsfest begehen. Also weiterhin Hausbesuche für 15,50 Euro. Naja, es wird schon gehen.
Dass es in der Gesundheitspolitik jede Woche ne andere Schlagzeile gibt, ist ja nix Neues. Dass es aber jetzt möglicherweise durch eine unglückliche Kettenreaktion zu einer Massen-Kassenzulassungs-Rückgabe nächsten Mittwoch in Bayern kommen könnte, hätte keiner geahnt. Kommt es zum Showdown am 22.12. titelt die Abendzeitung.de?
Heute ist die Bombe in Bayern geplatzt. Die AOK kündigt den Hausarztvertrag (siehe: br-online.de). Warum? Für Nichthausärzte, geschweige denn Nichtmediziner dürfte diese Aktion nur verständnisloses Achselzucken hervorrufen. Bei mir … äh … übrigens auch. Was ist passiert? Ich will es Euch mal kurz und trocken erklären.
Durch Zufall habe ich erfahren, dass es angeblich eine erneute Gesundheitsreform (mittlerweile die achte?!) gegeben hat. Kollege Rösler hat demnach Nägel mit Köpfen gemacht und entschieden, dass die wachsenden Kosten des Gesundheitssystems künftig vermehrt durch die Arbeitnehmer getragen werden sollen. Wie funktioniert das? Beiträge hoch auf 15,5%. Hatten wir übrigens schonmal 2009. Und künftig erheben die Krankenkassen Zusatzbeiträge, die sozusagen zusätzlich gelöhnt werden müssen.
Auch der Wirtschaftsminister Stef hat wichtige Worte bei seiner Antrittsrede geltend gemacht. Überraschend sind übrigens die Hintergrundgeräusche während der prägnanten Rede. Richtig! Unser Wirtschaftsminister war uns live aus seinem Ressort in Papua-Neuguinea zugeschaltet. Was er da macht? Nun ja, ich glaube es geht um wirtschaftliche Belange, Golfplätze?
Seröser Podcast – Antrittsrede Wirtschaftsminister
Der Minister ohne Geschäftsbereich und für besondere Aufgaben Tofu meldet sich recht eindrucksvoll zu Wort. Er rechnet in seiner Antrittsrede gnadenlos mit medizynischen und gesundheitspolitischen Missständen hierzulande auf.
Seröser Podcast – Antrittsrede Minister für besondere Aufgaben
Willst auch Du Mitglied in der Medizin Partei Deutschland werden? Schau einfach mal die Minister-Liste durch. Da ist doch sicher auch ein Posten für Dich dabei, oder? Wenn nicht, einfach ein neues Ressort erfinden. Ich warte gespannt auf neue Mitglieder. Audio-Antrittsreden nehme ich ebenfalls dankend an … Nur Mut! Auch in Dir steckt doch ein Politiker!
Ebenfalls eine ergreifende Antrittsrede bescherte uns Federkiel, die frisch gebackene Manipulationsministerin. Man beachte übrigens das prima eingespielte Gitarrensolo, welches vom Parteivorsitzenden selbst stammt. Was uns Federkiel wohl mit der Rede mitteilen will? Golfspielen scheint hier jedenfalls ein gewolltes zentrales Thema zu sein. Bravo.
Die Innenministerin in spe erhält nun das Wort. Internationale Reaktionen auf die ergreifende Antrittsrede von Ämpee erfolgten in den letzten Wochen fast im Stundentakt. Die Parteizentrale der Medizin Partei Deutschland befindet sich ja bekanntlich auf neutralem Boden in der Schweiz, genauer gesagt in Zürich. Und genau von dort war uns die Innnenministerin live im Reichstag zugeschaltet worden. Hört selbst.
Wie schon angekündigt, möchte ich die absolut hörenswerten Antrittsreden der einzelnen Minister in spe der Medizin Partei Deutschland als Podcast bringen. Aufgenommen wurden sie in einem Nebensaal des Berliner Reichstages, wo die erste außerordentliche Parteisitzung Anfang Juli 2010 stattfand. Als erstes meldete sich der Ressortleiter des Rettungsdienstes zu Wort. Der Krangewarefahrer ist ein Rettungsdienst-Blogger der ersten Stunde, berufserfahren und redegewandt. Er hat das Wort.
Lange angekündigt (siehe: Ärzte bewerten), vor kurzem ging das Projekt an den Start: Das Arztbewertungsportal der AOK. Zeitnah wurden bereits die ersten scheinbaren Sicherheitslücken entdeckt. Die Ärztezeitung berichtete am 30.06.10 darüber, dass Redakteure des Berliner KV-Blattes fiktive Einträge ins Portal mittels Versicherungsnummern von bereits verstorbenen AOK-Mitgliedern oder Dummy-Versicherungskarten beisteuern konnten.
Hätte ich nicht gedacht, dass die Gründung einer gesundheitsorientierten Partei derartig Furore macht. Aber wir wissen ja alle: Die Grünen fingen einst mit Umweltthemen an, die Piraten mit Webabhandlungen. Die medizinische Partei beginnt mit einfachen Forderungen, wie beispielsweise Golfclubkarten für alle (Sport!). Wieviel Ressorts gibt es üblicherweise in der Parteienlandschaft? Auf jeden Fall zu wenig. Unsere Partei wartet da mit schwindelerregend vielen Fachrichtungen auf, die sich allesamt gewaschen haben. (Siehe: Die Aufstellung)
Es sind doch noch einige Minister in spe zur neu gegründeten Medizin-Partei Deutschland hinzugekommen. Diese sind alle in der Parteiaufstellung gelistet. Neue Mitglieder für frisch geschaffene Ämter sind jederzeit willkommen. Einige haben bereits ihre Antrittsrede in Worte gefasst. Vielen Dank. Die Königsdisziplin in der Politik ist die verbale Rede, also die echte Rede, als Audio-Datei meine ich. Federkiel und der Krangewarefahrer haben mir bereits eine mp3-Datei mit ihrer Antrittsrede geschickt. Weltklasse. Ämpee und Stefan arbeiten gerade noch dran. Ich möchte Euch nochmals ermutigen mir etwas Audiologisches zu schicken. Qualität und Sinn ist relativ egal. In den nächsten Tagen werde ich dies dann veröffentlichen.
Dann noch eine andere Sache. Da wir unerwarteterweise neben medizinischen und golfsportorientierten Zielen doch auch noch viele andere politische und gesellschaftlich-wirtschaftliche Ideen bieten können, wäre ein Gedanke von mir: Wir benennen die Partei kurzerhand um. Mir fällt nur kein grippiger griffiger Name ein. Wisst Ihr einen?
Ein erster Schritt ist getan. Viele medizynisch-orientierte Menschen haben sich in die Medizin-Partei-Deutschland eingeschrieben. Einige Ministerposten sind schon besetzt. Hier ist eine erste möglich Aufstellung der Parteispitze. Da die Interessen und Begabungen der Mitglieder sehr vielfältig sind, werden wir die einzelnen Ressorts rotierend belegen. Die Zentrale wird sich übrigens auf neutralem Boden in der Schweiz befinden, nähe Zürichsee, nähe eines eigens angelegten Golfplatzes zwecks Austragung wöchentlicher parteiinterner Golfturniere.
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