… dieses Jahr. Ziemlich sicher. Ich verabschiede mich also hiermit in die traditionelle Weihnachtspause. Mit einem Jahresrückblick 2011 und der Neujahrsansprache werde ich mich zurückmelden. Vielen Dank an alle Leser, die mich auch dieses Jahr wieder so prima unterstützt haben. Euch wünsche ich ein dienstfreies gesegnetes Fest und möglichst keine Weihnachtskrankheiten … Euer Chefarzt.

Bild: Fire Truck von John Kratz auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Und hier die aktuellen Charts der Medizin-Blogs auf Wikio. Naja, ich fühle mich natürlich geehrt, dass ich seit Längerem mal wieder oben stehen darf. Aber die Krone ist hart umkämpft und schon nächsten Monat werden der Kinderdoc oder Frau Pharmama wieder zuschlagen, da bin ich mir sicher. Der Medizynicus hätte es auch mal verdient … und alle anderen natürlich auch. Diese Blogs rocken.
Ranking erstellt von Wikio
Der Herbst ist gekommen und ich mache nun eine Woche Blog-Pause um mich körperlich und mental auf wichtige Ereignisse Ende des Jahres vorzubereiten …Vielen Dank nochmal für die netten Geburtstagsgrüße.
Wir sehen und hören uns wieder demnächst an dieser Stelle … Aloha.
Und wieder einmal ist ein Jahr vergangen. Ich möchte mich recht herzlich für 850 Artikel und 17.000 Kommentare bedanken. Ach, das ist schon ein schönes (kleines) Jubiläum. Glückwünsche nehme ich natürlich gerne entgegen. Die offizielle Geburtstagsfeier beginnt dann heute abend um 21 Uhr hier an dieser Stelle.

Bild: Happy Birthday Patrick! von debaird™ auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Ich merke gerade, eine Woche ist vorbei und ich habe sie unmedizinisch genutzt, auf dem Blog meine ich natürlich. Denn beruflich ist natürlich täglich Medizin angesagt, ich habe halt nichts Besseres gelernt. Also geht es heute wieder wie gewohnt auf Monsterdoc weiter: medizinisch und stets gesundheitspolitisch korrekt. Heute Thema Ärztewerbung.
Twittert ihr auch schon, oder geht ihr womöglich an einem lauen Sommerabend in den Biergarten? Oder praktiziert ihr beides? Egal, auf jeden Fall gibt es schon seit geraumer Zeit sogenannte Listen auf Twitter, die man anlegen oder denen man folgen kann. So kann man seine Follower besser einteilen und hat auf einen Blick z.B. die Medizintwitterer. Ich mag so etwas übrigens nicht, da es das Ursprüngliche am Twittern wieder relativiert.
Es war mal wieder soweit. Gestern abend lud ich einige Freunde zum Abendessen ein. In Zeiten von Allergien, Bakterien, Viren, diffusen Ängsten und sonstigen Unverträglichkeiten ein wirklich schwieriges Unterfangen. Ich hängte mir die Chefkochschürze um und ließ den Kochlöffel zaubern. Folgendes servierte ich meinen Gästen:
Und wieder steht ein gesundheitspolitischer Wechsel an. Der 34 jährige FDP-Mann Daniel Bahr wird Gesundheitsminister. Bereits 2009 wurde er als heißer Kandidat für den Thron gehandelt. Seit dieser Zeit verfolge ich übrigens sein Getwitter. Ich hoffe, dass er als Minister diesen Netzdienst weiter nutzen wird. Aber ich kann nicht richtig daran glauben.
Nein, ich meine jetzt nicht meine Osterpause, die ich jüngst einlegte, sondern die alltäglichen Pausen im Berufsleben. Pausen? Geht das überhaupt? Klar geht das. Vor allem in medizinischen Berufen ist das durchaus sinnvoll und bringt verlorengegangene Energie wieder zurück. Wie hat man sich dies konkret vorzustellen?
Und wieder einmal nähert sich ein Tag dem Ende. Doch halt! Habt ihr gewusst, dass heute der Weltgesundheitstag war? Das deutsche Motto lautete übrigens DART (weltgesundheitstag.de). Das hat natürlich nichts mit dem netten Kneipenspiel zu tun sondern heißt “Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie”. Es geht hierbei um Maßnahmen zur Erkennung und Bekämpfung von MRSA & Co. Natürlich wurden international auch Themen wie HIV u.a. thematisiert.
Die Ereignisse der letzten Tage überschlagen sich. Zunächst bekam ich eine Mail vom Bundesgesundheitsministerium. Es ging im allgemeinen um Blogger in der Medizinszene und die Verknüpfung mit der Gesundheitspolitik. Ich bin ja eher als Kritiker und Satiriker des Gesundheitswesens bekannt, und doch entwickelte sich hier ein reger Gedankenaustausch. Dieses fand schon letzte Woche statt, daher musste ich auch eine Woche Blog-Auszeit nehmen.
Der Würfel ist nun nach langem hin und her gefallen, Monsterdoc wird zum offiziellen Blog des Bundesgesundheitsministeriums ab 1.5.2011. Der Inhalt wird in etwa gleich bleiben. Selbstverständlich kommen noch mehr gesundheitspolitische Inhalte dazu. Was ich aber nicht verschweigen möchte ist, das der Name Monsterdoc – Arzt Blog so nicht weiterexistieren kann. Es muss ein neuer Titel her. Einige Vorschläge liegen bereits dem Gesundheitsminister vor:
Tolle Namen, nicht? Bleibt ihr mir als Leser dennoch treu?
Guten Abend zusammen vor den Bildschirmen. Das Wochenende ist eingeläutet und ich möchte wieder einmal eine gemütliche kleine Diskussionsrunde am Freitagabend beginnen.
Ärzte, Krankenpfleger und andere Medizintätige gibt es auf den ganzen Welt. Mal praktizieren sie Basismedizin, mal hochwertige High-Class-Medizin in der Industriegesellschaft. Schauen wir in die Krisen- und Armengebiete dieser Welt. Dort wird dringend basismedizinische Hilfe benötigt. Denken wir Medizinischtätigen nicht beim nächsten Herausschneiden einer Warze oder dem Behandeln eines Hypochonders daran, einmal die Seiten zu wechseln und sinnvolle Medizin zu betreiben?
Was meint ihr? Sind das Helden, die ihr Leben in Krisengebieten aufs Spiel setzen oder sind es die, die in gewagten Operationen Organe verpflanzen? Sind es überhaupt Helden?
Ich wusste es schon seit Jahrzehnten. Jetzt bestätigte sich mein dringender Verdacht: Die Umstellung auf die Sommerzeit (übrigens in der Nacht zum 27.3.11) macht krank (siehe: Deutsches Ärzteblatt 16.3.11). Laut einer DAK-Umfrage letztes Jahr treten nicht nur ungünstige Symptome häufiger auf, sondern auch Herzinfarkte.
Der Wecker klingelt um 6 Uhr. Ich schwinge mich aus den Federn und drücke auf den Lichtschalter, doch es tut sich nichts. Das Haus bleibt dunkel. Die Glühbirne ist offensichtlich durchgebrannt, kann vorkommen. Vorsichtig taste ich mich ins Bad vor und versuche dort eine morgentliche Erleuchtung zu bekommen. Auch hier passiert nichts. Komisch. Gestern abend war doch noch alles in Ordnung. Was ist nur los? Ich wage einen Blick aus dem Fenster. Überall ist es dunkel, sogar die Straßenlaternen und Ampeln funktionieren nicht. Nur die Autos leuchten auf der Hauptstraße.
Heute ist Tag des Notrufes. Der Krangewarefahrer und Rettungsdienstblog berichteten bereits. Einige Leute hatten das aber offensichtlich missverstanden, da ich bis jetzt nicht zum Bloggen gekommen bin … Spaß beiseite. Beim Tag des Notrufes geht es darum die Rufnummer 112 noch bekannter zu machen. In Ländern der EU ist die Nummer einheitlich. Viele andere Länder haben sich schon angeschlossen (siehe: Wikipedia).
Aber nun zur Diskussion am Freitag/Samstag. Es soll um den Rettungsdienst/Notfall gehen. Habt ihr selbst schon einmal die Nummer 112 angerufen? Wenn ja, warum und wie waren eure Erfahrungen damit?
Alkohol ist ein Weggefährte der Menschen, eine Geisel, eine Medizin. Aktuell berichtet die Ärztezeitung übers Binge-Trinken, auch Komagesaufe genannt. Positiv ist: Es wurde noch nie so wenig Alk seit den 70er Jahren von Jugendlichen konsumiert. Negativ ist: Das Sich-weg-Saufen steht weiterhin hoch im Kurs.
Mal abgesehen von den interessanten Langzeitfolgen wie Leberzirrhose, Blutungen aus Speiseröhrenkrampfadern, Verblödung usw. (siehe: Folgen der Alkoholkrankheit) stehen bei Jugendlichen erstmal akute Intoxikationen mit Todesfolge oder intensivstationäre Aufenthalte im Vordergrund.
Wie seht ihr die Situation? Muss man andere Maßnahmen ergreifen, wie z.B. Selbstzahlung der Krankenhauskosten, harte Bestrafungen bei generellem Alkoholkonsum unter 21 Jahren oder eine bessere Aufklärungsarbeit?
Heute abend wollte ich dringend mal wieder eine Burgerbude aufsuchen, doch dann las ich zufällig einen Artikel auf Spiegel Online: “Industriefette machen scheinbar depressiv” hieß es dort. Vor lauter Panik buchte ich stattdessen ein Vollwertrestaurant.
Gehts Euch auch so? Zu viel Fast Food – depressive Stimmung? Oder ist das Gegenteil der Fall? Nebenbei bemerkt ist der letzte Satz im oben genannten Artikel entlarvend. Möglicherweise bevorzugen depressive Menschen einfach fettigere Nahrung …
Täglich sterben Patienten in deutschen Krankenhäusern infolge von Infektionen mit Problemkeimen (siehe: Spiegel.de 30.10.2010). Hygieneskandale häufen sich. Interessanterweise haben die Holländer MRSA & Co gut im Griff. Warum? Sind wir in Deutschland so nachlässig, ist unser Gesundheitssystem doch so marode?
Tatsache ist: Hier muss dringend was passieren. Ein vernünftiges Hygienemanagement und standardisierte Abläufe müssen eingeführt werden. Das Bewusstsein muss beim Einzelnen geschärft werden. Mal wieder müssen wir eingestehen: In diesem Punkt sind die Deutschen europaweit nur Mittelmaß, wenn überhaupt.
MRSA & Schmodderkollegen sind ernst zu nehmen. Die Resistenzen nehmen zu. Wie seht ihr das Hygieneproblem?
Schon mal beim Arzt gewesen, und anschließend mit einem IGEL nach Hause gegangen? Nein? IGEL sind doch diese Selbstzahlleistungen, die zunehmend von Ärzten überall angeboten werden.
Heute möchte ich darüber diskutieren, ob diese Leistungen für Patienten sinnvoll zur Ergänzung sind oder ob das Ganze reine Geldmache für die Medizinertaschen ist. Wurden euch schon einmal IGEL angeboten? Wenn ja, welche, und habt Ihr diese in Anspruch genommen?
In Deutschland wird wieder zuviel krankgeschrieben. Dieses schadet der Gesundheit Wirtschaft. Höchste Zeit also wieder einmal darüber nachzudenken, wie man das unterbinden kann. FDP-Politiker fordern aktuell die Einführung sogenannter Karenztage (siehe: welt.de 4.1.11). Sprich: Ein, zwei oder drei unbezahlte Krankheitstage im Jahr. So ist das übrigens auch international üblich.
Unsinniger “krankmachender” Vorschlag oder probate Maßnahme um “Krankmacher” herauszufiltern?
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