Alkohol ist ein Weggefährte der Menschen, eine Geisel, eine Medizin. Aktuell berichtet die Ärztezeitung übers Binge-Trinken, auch Komagesaufe genannt. Positiv ist: Es wurde noch nie so wenig Alk seit den 70er Jahren von Jugendlichen konsumiert. Negativ ist: Das Sich-weg-Saufen steht weiterhin hoch im Kurs.
Mal abgesehen von den interessanten Langzeitfolgen wie Leberzirrhose, Blutungen aus Speiseröhrenkrampfadern, Verblödung usw. (siehe: Folgen der Alkoholkrankheit) stehen bei Jugendlichen erstmal akute Intoxikationen mit Todesfolge oder intensivstationäre Aufenthalte im Vordergrund.
Wie seht ihr die Situation? Muss man andere Maßnahmen ergreifen, wie z.B. Selbstzahlung der Krankenhauskosten, harte Bestrafungen bei generellem Alkoholkonsum unter 21 Jahren oder eine bessere Aufklärungsarbeit?
Heute abend wollte ich dringend mal wieder eine Burgerbude aufsuchen, doch dann las ich zufällig einen Artikel auf Spiegel Online: “Industriefette machen scheinbar depressiv” hieß es dort. Vor lauter Panik buchte ich stattdessen ein Vollwertrestaurant.
Gehts Euch auch so? Zu viel Fast Food – depressive Stimmung? Oder ist das Gegenteil der Fall? Nebenbei bemerkt ist der letzte Satz im oben genannten Artikel entlarvend. Möglicherweise bevorzugen depressive Menschen einfach fettigere Nahrung …
Täglich sterben Patienten in deutschen Krankenhäusern infolge von Infektionen mit Problemkeimen (siehe: Spiegel.de 30.10.2010). Hygieneskandale häufen sich. Interessanterweise haben die Holländer MRSA & Co gut im Griff. Warum? Sind wir in Deutschland so nachlässig, ist unser Gesundheitssystem doch so marode?
Tatsache ist: Hier muss dringend was passieren. Ein vernünftiges Hygienemanagement und standardisierte Abläufe müssen eingeführt werden. Das Bewusstsein muss beim Einzelnen geschärft werden. Mal wieder müssen wir eingestehen: In diesem Punkt sind die Deutschen europaweit nur Mittelmaß, wenn überhaupt.
MRSA & Schmodderkollegen sind ernst zu nehmen. Die Resistenzen nehmen zu. Wie seht ihr das Hygieneproblem?
Schon mal beim Arzt gewesen, und anschließend mit einem IGEL nach Hause gegangen? Nein? IGEL sind doch diese Selbstzahlleistungen, die zunehmend von Ärzten überall angeboten werden.
Heute möchte ich darüber diskutieren, ob diese Leistungen für Patienten sinnvoll zur Ergänzung sind oder ob das Ganze reine Geldmache für die Medizinertaschen ist. Wurden euch schon einmal IGEL angeboten? Wenn ja, welche, und habt Ihr diese in Anspruch genommen?
In Deutschland wird wieder zuviel krankgeschrieben. Dieses schadet der Gesundheit Wirtschaft. Höchste Zeit also wieder einmal darüber nachzudenken, wie man das unterbinden kann. FDP-Politiker fordern aktuell die Einführung sogenannter Karenztage (siehe: welt.de 4.1.11). Sprich: Ein, zwei oder drei unbezahlte Krankheitstage im Jahr. So ist das übrigens auch international üblich.
Unsinniger “krankmachender” Vorschlag oder probate Maßnahme um “Krankmacher” herauszufiltern?
“Mittwoch ist traditionellerweise der Tag der Blogvorstellungen. Wir privaten Blogger möchten damit ein Zeichen gegen Kommerz und Mainstream in der (Medizinbranchen-)Blogwelt setzen. Also, bitte alle mitmachen!”
In der Mitte der Woche gilt es wieder: Blogvorstellungen meiner Favoriten. Doch heute ist es etwas anders gekommen als ich geplant hatte. Denn heute heißt es wirklich Abschied nehmen von einer Blogggerin, entgültig.
Die Zeit vergeht wie im Fluge und es steht wieder die bewährte Herbst-Pause an. Ich werde also eine Woche webabstinent leben. Am Montag 8.11. gehts wieder in gewohnt bierernster Weise weiter. Aufatmen? Ja gewiss, für mich und alle Leser, denn das Erlebte der vergangenen Wochen muss erstmal verdaut werden. Was steht auf Monsterdoc an?

Bild: Kauai Jungle, Hawaii von bluewaikiki.com auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Telemedizin (siehe: Wikipedia) ist das Thema der Zukunft. Ich hatte auch schon Visionen in diese Richtung (Zukunftsvision Hausarzt 2019). In Frankreich wird es angeblich schon nächstes Jahr die ersten Ferndiagnosen per Mausklick geben. (siehe: Orthopädische Nachrichten 27.10.) Markus machte mich auf diesen Artikel aufmerksam. Danke. Weitere Themenvorschläge nehme ich übrigens gerne an.
Wie genau mit Webcam und Untersuchungstools Diagnosen erstellt werden können ist mir allerdings noch etwas rätselhaft. Lunge abhören mit Webstethoskop, Bauch abtasten mit Webabdomentaster?
Was haltet ihr von diesem Trend? Braucht man irgendwann einmal vielleicht gar keine Arztpraxis mehr aufzusuchen?
“Mittwoch ist der Tag der Blogvorstellungen. Wir privaten Blogger möchten damit ein Zeichen gegen Kommerz und Mainstream in der Medizinbranchen-Blogwelt setzen. Also, mitmachen!”
Es ist soweit, der kleine Monsterdoc feiert heute seinen 2. Kindergeburtstag. Grund genug einmal in Erinnerungen zu schwelgen, aber auch in die Zukunft zu blicken. Danke für 7500 Kommentare und 561 Artikel. Heute möchte ich aber einfach nur schweigen und genießen und Euch zu Wort kommen lassen. Die offizielle Feier beginnt dann heute abend um 21 Uhr, hier an dieser Stelle.
Bild: Happy Birthday Patrick! von debaird™ auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Ich bin schon ganz aufgeregt, denn am Dienstag (26.10.) hat Monsterdoc seinen zweiten Kindergeburtstag. Letztes Jahr gab es zu diesem Anlass ein tolles Päckchen von Benedicta mit einem Super-Monsterdoc-Comic. Okay, es gibt Blogdinosaurier wie z.B. der Kranke Pfleger oder andere, denen ich großen Respekt zolle, aber der Kleine wächst schon … Das erinnert mich wiederum an “alte Tage”. Früher pflasterte man gewöhnlich seine Blogs mit kleinen bunten Buttons zu. Heute ist das spürbar weniger geworden. Warum eigentlich?
Wir alle wollen gesund leben oder zumindest gesund sein. Da spielen natürlich die individuellen Lebens- und Krankheitsumstände eine große Rolle. Aber wir können auch selbst etwas für unser eigenes Wohlbefinden tun. Sport, gesunde Ernährung und positive Lebenseinstellung beispielsweise. Alles Schlagworte, die bei mir erstmal ein lockeres Gähnen hervorrufen. Und doch sollten wir darüber reden.
Was tut ihr aktiv für eure Gesundheit? Triathlon, Tontaubenschießen oder Eisdiät? Oder habt ihr dieses Thema gründlich satt?
Zum einen möchte ich mich der guten Tradition von Hermione anschließen. Denn: Mittwoch ist ab jetzt der Tag der Blogvorstellungen. Wir privaten Blogger möchten damit ein Zeichen gegen Kommerz und Mainstream in der Medizinbranchen-Blogwelt setzen. Also, mitmachen! Zum anderen gibt es eine tolle Aktion von Dienstagskind, die ähnliche Ziele verfolgt. “Stiftung Bloggertest” genannt.

Hallo zusammen in der gemütlichen Freitagabendrunde. Zeit für eine kleine Diskussion. Heute spreche ich mal alle Soziale-Netzwerk-Geschädigten an (also 95% aller Leser?). Fakt ist es doch, dass sich Blogger, Twitterer, Surfer, Chatter, Facebooker und stille Beobachter viele Stunden täglich im Netz aufhalten. Doch das soll nicht das Thema sein. Wer übrigens wissen will, ob er Internetsüchtig ist, guckt mal hier: Die Internet Sucht.
Ich möchte von Euch heute wissen: Welche Aktivitäten im Netz bevorzugt ihr und vor allem wie verhaltet ihr Euch dabei? Benutzt Ihr einen Decknamen oder ist Euer Name echt? Seid Ihr wirklich die, die Ihr vorgebt zu sein? Verschwimmt manchmal Realität und Virtualität? Wie viel gebt Ihr von Euch preis?
Viele Fragen und ich hoffe natürlich auch auf viele Antworten …
Heute nun die (bei Monsterdoc selbstverständliche) Gegendarstellung des gestrigen Artikels. Wie sich ein Kassenpatient fühlt, wissen wir nun. Doch auch das Privatkassenversichertentum birgt Risiken, für die kein Arzt oder Apotheker geradesteht.
“Dass wir in deutschen Landen eine 2-Klassen-Medizin haben ist kein Diskussionspunkt, sondern Fakt”. So sieht es zumindest Joachim Mohr, der die beliebte Spiegel-Online-Kolumne Mohrs Herzschlag betreibt. Er weiß Bescheid, denn er ist schwer herzkrank und befand sich Zeit seines Lebens in medizinischer Behandlung (siehe: Buchbesprechung – Das Loch in meinem Herzen). Er bringt es einfach treffend auf den Punkt: In Notfällen ist jeder Patient gleich und wird adäquat und zeitnah behandelt. Hat man allerdings eine weniger akute Erkrankung oder benötigt Spezialisten oder/und Chefärzte sieht die Sache schon anders aus. Genauso würde ich das auch unterschreiben.
Da ich nunmal alles satirisch aufarbeiten muss, gibts jetzt für alle Kassenpatienten eine Checkliste (für den Hausarzt), anhand derer Sie sofort feststellen können, dass sie tatsächlich einer sind.
Um das drohende Sommerloch zünftig anzugehen, möchte ich die (medizinische) Bloggerwelt wieder einmal ein bisschen näher zusammenrücken. Gegenseitige Verlinkungen, gemeinsame Diskussionen, Aktionen, Feeds futtern, das ist doch das Wesen des Bloggens. Nicht jeder nur für sich sondern einer für alle und alle für einen …
Daher habe ich heute einmal die Hitliste meines Feedreaders aufgelistet, auf deutsch: Ich habe ca.70 Blogs abonniert, aber diese 5 sind derzeit meine Lieblingsblogs:
Selbstverständlich liebe ich alle Blogs, die ich in der Sidebar gelistet habe, also nicht böse sein … und jetzt seid ihr dran.
Welches sind eure 5 Lieblingsblogs?
Vorgestern surfte ich unbedarft in den Weiten des Webs und fand eine sehr interessante Website. Sie ähnelte Monsterdoc etwas, war aber in Englisch verfasst, auf den ersten Blick. Es war “Denglisch”. Texte, die in irgendeinem maschinellen Übersetzungsprogramm zu abstrusen englischen Phrasen verknüpft werden.
Dann der Schrecken: Es waren tatsächlich viele meiner Artikel dort vorhanden. Da ich aber aufgrund des “Denglisch” vor lauter Ablachen und Zusammenbrechen eine gute halbe Stunde auf dem Fußboden verbracht hatte, möchte ich Euch diese großartige Website nicht länger vorenthalten: hier.
(Beispiel: “Give it too” – Geben Sie es zu, “Drive around your Fluppenautomaten” … )
Der passende Monsterdoc-Original-Artikel ist: 10 Gründe, keinen Sport zu treiben.
Ich genoss meinen Fisch in vollen Zügen, im Abgang dazu der Weißwein. Perfekt. Nur leider blieben die meisten Teller halbvoll stehen. Ich reagierte trotz allem Verständnis etwas irritiert. Eigentlich war ich ja froh, dass ich selbst all diese Leckereien verzehren konnte, so ganz ohne Allergie und Unverträglichkeit. Nach dem Hauptgang waren bereits 5 Freunde aus dem Rennen sozusagen.
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