Die Nachrichten aus der Lebensmittelwelt überschlagen sich mal wieder. MRSA in Hühnchen-, ESBL in Schweinfleisch. Das EHEC-Gemüse haben wir bereits wieder vergessen oder verdrängt. Problemkeime sind auf dem Vormarsch, ganz klar. Resistenzen nehmen zu und Antibiotika wirken teilweise nicht mehr.
Mikrobiologen und Mediziner schlagen Alarm. Ist die Menschheit möglicherweise nicht nur von Kriegen, sondern auch zunehmend von Seuchen bedroht? Limitieren Bakterien & Co irgendwann die Menschheit oder alles nur Panikmache? Was meint ihr? Und vor allem, habt ihr Angst?
Dieses Thema wird in den Medien immer wieder zur Sprache gebracht. Sind denn nun alle Amokläufer frustrierte Ego-Shooter-Player oder spielt das überhaupt keine Rolle? Nun gabs eine interessante US-Studie mit … Männern (warum eigentlich keine Frauen?). Hierbei zeigten sich bei Ballerspielern anhaltende Effekte auf Gehirnfunktionen (Ärztezeitung 2.12.11). “Kontrolle von Gefühlen und aggressivem Verhalten” wären hier die Schlüsselwörter.
Was meint Ihr? Sollen gewaltverherrlichende Games kritischer beäugt werden oder seht ihr hier keinen Zusammenhang. Nebenbei gefragt: Spielt Ihr überhaupt? Und andere Frage: Wie siehts eigentlich mit Studien zu brutalen Filmen aus?
Jetzt ist es amtlich. Jeder Bundesbürger soll einmal im Leben mit der Frage konfrontiert werden, ob im Falle des Ablebens, seine Organe zur Spende bereitstehen oder nicht. Auf welche Art und Weise dies geschehen soll ist noch nicht klar (Deutsches Ärzteblatt 25.11.11).
ich bin sehr gespannt, wie das konkret ablaufen soll. Am Einfachsten könnte man dies beim Zusenden einer neuen Ecard erfragen. Die Krankenkassen könnten beispielsweise hier Fragebögen sparen, wenn Leberzirrhotiker (Alkoholiker) und Lungenbrötcheninhalierer automatisch aussortiert werden würden. Im Rahmen der Datenschutzproblematik der elektronischen Gesundheitskarte (Ach übrigens, wer hat die schon von Euch?) dürfte dies kein Problem sein … (Scherz beiseite!)
Was meint Ihr? Ist das ne vernünftige Lösung? Sagt Ihr JA oder NEIN zur Organspende?
Die Idee mit der Ampel als Abbild auf sämtlichen Lebensmitteln ist schon älter. Ein Grün signalisiert: Hier kannste reinhauen. Ein Rot bedeutet beispielsweise: Tod durch Fast Food. Diese sogenannte Lebensmittelampel hat sich in deutschen Supermärkten nicht durchgesetzt. Allerdings gibt es immerhin Apps für Smartphones (siehe: Lebensmittelampel.com).
Was haltet ihr davon? Sinnlose Verschwendung von Farbdrucken, weil wir eh wissen, was gesund ist und was nicht. Oder sinnvolle Einteilung von Lebensmitteln, ist die Ampel auf rot geschaltet, genießen wir diese Produkte nur in Maßen?
Nur 4 Prozent der deutschen Hausärzte sind mit dem Gesundheitswesen eigentlich ganz zufrieden, aber 75 Prozent wünschen sich mehr Zeit für die Patientenberatung (Deutsches Ärzteblatt 14.10.11). Das führt uns zur Diskussion. Hier muss man natürlich unterscheiden, ob ein Patient “nur” gelblappenwillig ist (sprich: eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung begehrt) oder eine schwerwiegendere internistische oder psychiatrisch-neurologische Problematik vorliegt. Im ersten Falle sind natürlich 10 Minuten vollkommen ausreichend, im letzteren Falle aber nicht.
Was tun als Doktor? Durchschleusen oder Überstunden schrubben und am Burnout eingehen? Was meint ihr als Patienten dazu? Nimmt sich euer Medizinhausmann Zeit oder habt ihr das Gefühl er arbeitet gegen die Uhr?
Heute möchte ich in Anlehnung an die historischen Blogs am Mittwoch ein Dankwort an die Kommentatoren von Monsterdoc aussprechen. Ohne Euch ist dieser Blog nicht möglich. Fast 16.000 Kommentare gibt es nun schon. Und ich habe jeden gelesen. Okay, ein paar waren auch von mir selbst, aber schaut mal, hier ist die Hall of Fame der Kommentatoren:
(In der Sidebar habe ich nun die Top-Kommentatoren der jeweils letzten 100 Tage aufgelistet)
Danke !!!!
Der 1.7.2011 ist ein kleines historisches Datum. Ab heute gibt es nämlich den Zivildienstleistenden nicht mehr (Ärztezeitung 1.7.11). Irgendwie für mich persönlich eine traurige Angelegenheit, habe ich doch selbst damals diesen Dienst absolviert.
Wie geht es nun weiter? Droht jetzt ein Engpass in medizinischen Einrichtungen? Der sogenannte Bundesfreiwilligendienst soll diese Lücke schließen. Doch sieht es momentan eher nicht danach aus …
Was meint ihr? Bekommen Kliniken und Sozialeinrichtungen ein ernsthaftes Versorgungsproblem oder wird alles seinen gewohnten Lauf nehmen? Nebenbei gefragt: Wart ihr selbst einmal Zivi oder FSJler?
Heute las ich mal wieder wie üblich das Ärzteblatt und musste mich über folgende Nachricht wundern: Nicht körperliche Betätigung, nicht Sex, nicht Alkohol oder Drogen sind der Haupttrigger für einen Herzinfarkt, sondern der gute alte Straßenverkehr (Kaffee, Luftverschmutzung und schwere Mahlzeiten spielen hier eine geringere Rolle). Klar, erstmal müssen natürlich die entsprechenden Grundlagen für eine Rohrverkalkung gelegt werden. Rauchen bietet sich hier selbstverständlich an …
Möglicherweise ist das Fußball-WM-Gucken ja noch gefährlicher, aber Weltmeisterschaften finden eben nur alle 4 Jahre statt. Also habe ich hier nicht soviel Angst davor.
Wie siehts bei Euch aus? Sicher habt ihr heute mindestens einmal den Zündschlüssel umgedreht. Habt ihr euch heute beim Autofahren schön aufgeregt? Wenn ja, bitte begründen warum? Lösungsansätze? Wenn nein, einen anderen gefährlichen Trigger heute schon gehabt?
Heute ist Tag des Notrufes. Der Krangewarefahrer und Rettungsdienstblog berichteten bereits. Einige Leute hatten das aber offensichtlich missverstanden, da ich bis jetzt nicht zum Bloggen gekommen bin … Spaß beiseite. Beim Tag des Notrufes geht es darum die Rufnummer 112 noch bekannter zu machen. In Ländern der EU ist die Nummer einheitlich. Viele andere Länder haben sich schon angeschlossen (siehe: Wikipedia).
Aber nun zur Diskussion am Freitag/Samstag. Es soll um den Rettungsdienst/Notfall gehen. Habt ihr selbst schon einmal die Nummer 112 angerufen? Wenn ja, warum und wie waren eure Erfahrungen damit?
Alkohol ist ein Weggefährte der Menschen, eine Geisel, eine Medizin. Aktuell berichtet die Ärztezeitung übers Binge-Trinken, auch Komagesaufe genannt. Positiv ist: Es wurde noch nie so wenig Alk seit den 70er Jahren von Jugendlichen konsumiert. Negativ ist: Das Sich-weg-Saufen steht weiterhin hoch im Kurs.
Mal abgesehen von den interessanten Langzeitfolgen wie Leberzirrhose, Blutungen aus Speiseröhrenkrampfadern, Verblödung usw. (siehe: Folgen der Alkoholkrankheit) stehen bei Jugendlichen erstmal akute Intoxikationen mit Todesfolge oder intensivstationäre Aufenthalte im Vordergrund.
Wie seht ihr die Situation? Muss man andere Maßnahmen ergreifen, wie z.B. Selbstzahlung der Krankenhauskosten, harte Bestrafungen bei generellem Alkoholkonsum unter 21 Jahren oder eine bessere Aufklärungsarbeit?
Heute abend wollte ich dringend mal wieder eine Burgerbude aufsuchen, doch dann las ich zufällig einen Artikel auf Spiegel Online: “Industriefette machen scheinbar depressiv” hieß es dort. Vor lauter Panik buchte ich stattdessen ein Vollwertrestaurant.
Gehts Euch auch so? Zu viel Fast Food – depressive Stimmung? Oder ist das Gegenteil der Fall? Nebenbei bemerkt ist der letzte Satz im oben genannten Artikel entlarvend. Möglicherweise bevorzugen depressive Menschen einfach fettigere Nahrung …
Täglich sterben Patienten in deutschen Krankenhäusern infolge von Infektionen mit Problemkeimen (siehe: Spiegel.de 30.10.2010). Hygieneskandale häufen sich. Interessanterweise haben die Holländer MRSA & Co gut im Griff. Warum? Sind wir in Deutschland so nachlässig, ist unser Gesundheitssystem doch so marode?
Tatsache ist: Hier muss dringend was passieren. Ein vernünftiges Hygienemanagement und standardisierte Abläufe müssen eingeführt werden. Das Bewusstsein muss beim Einzelnen geschärft werden. Mal wieder müssen wir eingestehen: In diesem Punkt sind die Deutschen europaweit nur Mittelmaß, wenn überhaupt.
MRSA & Schmodderkollegen sind ernst zu nehmen. Die Resistenzen nehmen zu. Wie seht ihr das Hygieneproblem?
Schon mal beim Arzt gewesen, und anschließend mit einem IGEL nach Hause gegangen? Nein? IGEL sind doch diese Selbstzahlleistungen, die zunehmend von Ärzten überall angeboten werden.
Heute möchte ich darüber diskutieren, ob diese Leistungen für Patienten sinnvoll zur Ergänzung sind oder ob das Ganze reine Geldmache für die Medizinertaschen ist. Wurden euch schon einmal IGEL angeboten? Wenn ja, welche, und habt Ihr diese in Anspruch genommen?
In Deutschland wird wieder zuviel krankgeschrieben. Dieses schadet der Gesundheit Wirtschaft. Höchste Zeit also wieder einmal darüber nachzudenken, wie man das unterbinden kann. FDP-Politiker fordern aktuell die Einführung sogenannter Karenztage (siehe: welt.de 4.1.11). Sprich: Ein, zwei oder drei unbezahlte Krankheitstage im Jahr. So ist das übrigens auch international üblich.
Unsinniger “krankmachender” Vorschlag oder probate Maßnahme um “Krankmacher” herauszufiltern?
Telemedizin (siehe: Wikipedia) ist das Thema der Zukunft. Ich hatte auch schon Visionen in diese Richtung (Zukunftsvision Hausarzt 2019). In Frankreich wird es angeblich schon nächstes Jahr die ersten Ferndiagnosen per Mausklick geben. (siehe: Orthopädische Nachrichten 27.10.) Markus machte mich auf diesen Artikel aufmerksam. Danke. Weitere Themenvorschläge nehme ich übrigens gerne an.
Wie genau mit Webcam und Untersuchungstools Diagnosen erstellt werden können ist mir allerdings noch etwas rätselhaft. Lunge abhören mit Webstethoskop, Bauch abtasten mit Webabdomentaster?
Was haltet ihr von diesem Trend? Braucht man irgendwann einmal vielleicht gar keine Arztpraxis mehr aufzusuchen?
Wir alle wollen gesund leben oder zumindest gesund sein. Da spielen natürlich die individuellen Lebens- und Krankheitsumstände eine große Rolle. Aber wir können auch selbst etwas für unser eigenes Wohlbefinden tun. Sport, gesunde Ernährung und positive Lebenseinstellung beispielsweise. Alles Schlagworte, die bei mir erstmal ein lockeres Gähnen hervorrufen. Und doch sollten wir darüber reden.
Was tut ihr aktiv für eure Gesundheit? Triathlon, Tontaubenschießen oder Eisdiät? Oder habt ihr dieses Thema gründlich satt?
Hallo zusammen in der gemütlichen Freitagabendrunde. Zeit für eine kleine Diskussion. Heute spreche ich mal alle Soziale-Netzwerk-Geschädigten an (also 95% aller Leser?). Fakt ist es doch, dass sich Blogger, Twitterer, Surfer, Chatter, Facebooker und stille Beobachter viele Stunden täglich im Netz aufhalten. Doch das soll nicht das Thema sein. Wer übrigens wissen will, ob er Internetsüchtig ist, guckt mal hier: Die Internet Sucht.
Ich möchte von Euch heute wissen: Welche Aktivitäten im Netz bevorzugt ihr und vor allem wie verhaltet ihr Euch dabei? Benutzt Ihr einen Decknamen oder ist Euer Name echt? Seid Ihr wirklich die, die Ihr vorgebt zu sein? Verschwimmt manchmal Realität und Virtualität? Wie viel gebt Ihr von Euch preis?
Viele Fragen und ich hoffe natürlich auch auf viele Antworten …
Dass ein Profiradfahrer des Dopings überführt wird, ist mittlerweile so überraschend wie die zahlreichen Gesundheitsreformen, die gerade das Land überrollen. Und da aus der sogenannten Gesundheitspolitik derzeit ziemlich die Luft raus ist, diskutieren wir heute mal über Doping. Alberto Contador, mehrfacher Tour-de-France-Sieger, wurde jetzt aktuell positiv getestet. Angeblich sei ein verunreinigtes Stück Fleisch die Ursache gewesen … (oder doch die Zahnpasta?).
Aber meine Frage ist heute: Ist es Euch egal, ob Profisportler dopen (siehe: Song – der Dopingarzt) oder lässt Euch das nachts nicht mehr schlafen?
Im März diesen Jahres startete die Freitagsdiskussionsreihe. Zu Zeiten der ersten Auflage war unser aktueller Gesundheitsminister erst kurzzeitig im Amt, daher bezogen viele noch eine zurückhaltende und abwartende Position. Nun ist die Gesundheitsreform da, und viele fragen sich: War das (schon) alles? Oder: Wie geht es weiter?
Und nun zur Diskussionsfrage: Was bewirkte Dr.Rösler bislang? Visionär, Schaumschläger oder einfach Realist?
Nach 4 langen Wochen ist es endlich wieder soweit. Wir können am Freitag diskutieren. Heute gebe ich Euch einfach mal Raum um so richtig Dampf abzulassen. Ihr alle kennt/seid/wart/werdet/liebt/hasst Ärzte. Irgendwann braucht zwangsläufig jeder einmal einen Medizingelehrten im Leben. Doch gibt es hier durchaus negative Seiten. Also, raus damit: Was stört Euch an Ärzten im Allgemeinen? Oder konkret: Warum findet Ihr Euren Hausarzt/Facharzt doof? Ich mache solange mal Pause …
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