Ein sibirisches Hoch wird Europa in den nächsten Tagen mit Kälte versorgen. Daher unbedingt Daunenjacke, Schal, Mütze und Mundschutz tragen. Jetzt fahren nur noch die Harten mit dem Fahrrad oder Motorrad zur Arbeit. Nicht vergessen: Winterkrankheiten drohen!
Heute darf ich übrigens Zwergenkeks, ihres Zeichens Geheimagentin der westlichen Medizin, in der Mundschutzgalerie begrüßen. Ein dreifaches Aloha.
Beim Gucken mancher aktueller Casting-Shows beschleicht mich immer öfter das Gefühl, dass jeder zweite hierzulande ein begnadeter Sänger ist. “Musik ist mein Leben” oder so ähnlich lautet das Motto von immer mehr Menschen. Wir erwachen mit dem Radiowecker, verstopfen uns die Gehörgänge mit Mp3-Playern auf dem Weg zur Arbeit. Während der Maloche läuft das Radio. Im Auto hören wir Musik, abends dann wieder im Flimmerkasten und im Web … also wird natürlich auch Musik als Therapie gegen alle möglichen Erkrankungen eingesetzt. Hier einige Beispiele …
Ich rede mich langsam warm, und am Wochenende gings wieder in die Bütt. Achtung: Sinnvoller medizinischer Inhalt! Heute: Die goldenen Regeln bei erhöhten Pegeln.
Fast Food macht depressiv, Cannabis ist gesünder als Nikotin, Rotwein verlängert das Leben, usw. Das sind jeweils die Überschriften von Studien, die irgendwo unter irgendwelchen Umständen mit irgendwelchen Probanden doppel- oder ganzblind von bestimmten Instituten durchgeführt worden sind. Diese kommen dann zu gewissen Erkenntnissen, die man dann in einer reißerischen Schlagzeile zusammenfassen kann.
Ich gebe zu, dass ich oft auf diese fahrenden Züge ins medizinische Nirgendwo aufspringe. Diskussion und Spaß sind bei diesen Themen stets garantiert. Doch fehlt bei derartigen Studien häufig der Bezug auf die Gesamtsituation Mensch … wie viele Faktoren spielen eine Rolle für die Gesundheit und die Lebensdauer des einzelnen? Kann man sie überhaupt erfassen?
Was haltet ihr von solchen reißerischen Studien? Sinnvoll oder lediglich ein Spaßthema von vielen?
Seit meiner letzten Büttenrede werde ich oft gefragt, wie ich denn so sinnvolle medizinische Reime hinbekomme. Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Man muss sich nur vor den Spiegel stellen, medizinische Substantive, Verben und Adjektive in den Kopf gelangen lassen und dann einfach die Worte ähnlich dem Vorgang der Gastroenteritis hinausgleiten lassen. Hier eine Anleitung.
In Norddeutschland hat man es möglicherweise noch nicht mitbekommen, aber in Sachen Karneval/Fasching/Fasnet läufts in deutschen Landen auf Hochtouren. Hier ist meine offizielle Ansprache zur 5.Jahreszeit auf schwäbisch …
Niedergelassene Ärzte hinken in der Regel 5-10 Jahre der aktuellen Technik hinterher. Derzeit entdecken immer mehr Hausärzte ihre Vorliebe für Warteschleifen. Hier können dann auch Rezepte, Überweisungen geordert und Terminwünsche geäußert werden. Werner Denzdelmann (46j.) benötigt nur eine Überweisung für den HNO-Arzt und wagt einen Anruf bei seinem Hausarzt … Was haltet ihr eigentlich so von Warteschleifen?
Phobien können im Alltag problematisch werden, das wissen wir alle. Manche Berufe können dadurch allerdings überhaupt nicht mehr ausgeübt werden. Es folgen einige ernstzunehmende Beispiele. (siehe Wikipedia)
Meine sehr verehrten Leserinnen und Leser,
hiermit bedanke ich mich recht herzlich für ein gelungenes Jahr 2011 und damit belassen wir dies dann auch. Denn meiner Ansicht nach sind Jahresrückblicke so ziemlich das Dämlichste, was es gibt, wird einem doch wieder vor Augen geführt, was man schon längst wieder verdrängt hatte … Wir sollten in der Gegenwart leben und einen kleinen Blick in die Zukunft riskieren. Bin ich hier etwa einer der wenigen der sich beide Ansprachen (von Bundespräsident und -kanzlerin) dieses Jahr bwz. letztes Jahr erspart hat? Wie dem auch sei, es wird kein leichtes Jahr … es folgt in Auszügen die Neujahrsansprache 2012.
Wer von Euch hat schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Die weiblichen Leser sicher, die männlichen hingegen warten mit dem Einkauf/Anfertigen in der Regel bis zum 24.12. ab. Reicht ja auch noch? Wer also noch kein Weihnachtsgeschenk hat, dem sei folgendes Buch wärmstens empfohlen:
Monsterdoc – das Buch … (bei Amazon.de)
Habe ich selbst gelesen und auch geschrieben …
Klare Sache, der Winter ist im Anmarsch und somit die schmoddrigen Erkrankungen … Der Chefarzt empfiehlt ganz klar … den Mundschutz … Wir haben 2 weitere Anhänger der Hygiene in der Mundschutzgalerie gefunden … wer macht noch mit? Und was empfehlt Ihr eigentlich für einen “gesunden” Winter?
Heute muss ich mal wieder an die sogenannten Mundschutzsprichwörter denken. Da gab es vor nicht allzu langer Zeit bekanntlich Exzesse an dieser Stelle …
In der Mundschutzgalerie hat sich wieder was getan. Matzk, der Berufsfeuerwehrmann tanzt Pogo im Ganzkörperschutzanzug … das will gelernt sein. Nur Mut, schickt mir Euer maskiertes Bild zu und die Galerie wird fortgesetzt. Freue mich … Außerdem gibts täglich den Mundschutz des Tages in der Sidebar …
Der neue Monsterdoc-Song Lady Black ist fertig. Eigentlich wollten wir heute das Video abdrehen. Aber aufgrund von Panikattacken und Depressionen Zeitmangel mussten wir auf nächste Woche verschieben …
Der Nebel des Novembers legt sich wie ein dunkler Schleier über die Seele. Der Regen ist dieses Jahr ausgeblieben, aber dennoch: Die Stimmung ist angeschlagen, die Arbeit belastet einen, das Privatleben könnte besser laufen und und und … Muss das sein? Ich bin der medizinisch-fundierten Meinung: Nein! Einem bewährten Schema folgend möchte ich mich dem schwierigen Thema Depression mittels Musik nähern. Wer also kein Buch (z.B. Erfolgreich gegen Depression und Angst) lesen will, muss demnächst hören …

Bild: Lights, Camera, Action von llimllib auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Es folgt die unvermeidliche Ansprache zum 11.11.11. *knopf an* *Medizin* *lustig* *Tusch*
(weiterlesen …)
Der Herbst ist gekommen und ich mache nun eine Woche Blog-Pause um mich körperlich und mental auf wichtige Ereignisse Ende des Jahres vorzubereiten …Vielen Dank nochmal für die netten Geburtstagsgrüße.
Wir sehen und hören uns wieder demnächst an dieser Stelle … Aloha.
Immer wieder werde ich gefragt: Welche Telefonnummer soll ich denn im Notfall anrufen? Antwort: 112 in der EU. Wer nicht lesen will muss nun hören …
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Und wieder einmal ist ein Jahr vergangen. Ich möchte mich recht herzlich für 850 Artikel und 17.000 Kommentare bedanken. Ach, das ist schon ein schönes (kleines) Jubiläum. Glückwünsche nehme ich natürlich gerne entgegen. Die offizielle Geburtstagsfeier beginnt dann heute abend um 21 Uhr hier an dieser Stelle.

Bild: Happy Birthday Patrick! von debaird™ auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Liebe Medizinaffininnen und -affine, liebe Parteimitgliederinnen und -er, liebe Bürgerinnen und Bürger,
in meiner Funktion als Bundesvorsitzender der Medizin Partei Deutschland schulde ich Ihnen liebe Wählerdingen noch eine Antrittsrede. Aufgrund eines technischen Defekts muss ich heute auf die Schriftform zurückgreifen und begegne Ihnen daher in gewohntem Gewand. Ich möchte auch gleich in Medias res gehen und zu einer aktuellen Erkrankung Stellung beziehen: Burn-Out.
Fast Food Drive-Ins sind ein alter Hut. Warum sollte man sich auch zum Essen aus seinem Wagen herausbewegen? Heiraten kann man, und manch andere Dinge. Auch Apotheken sind schon auf diesen Zug aufgesprungen. Wie sieht es aber mit ärztlichen Leistungen im Vorüberfahren aus? Fettabsaugung per Drive-In beispielsweise? (whudat.de)
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