Twittern tun ja schon alle, Hausärzte, Irrenärzte, Schönheits- Chirurgen und Notärzte … doch wie siehts mit einem Account beim Gesichtsbuch aus? Da tut sich noch nicht viel. Dabei gäbe es doch soviel zu berichten, beispielsweise direkt aus dem OP-Saal. Heute möchte ich Euch einen Anästhesisten vorstellen, der live aus dem OP postet … doch lest selbst …
Im letzten Artikel Online Sprechstunde kam Hootch auf eine hervorragende Idee. Man könnte gemäß dem Portal, Frag einen Anwalt, ein ebensolches für Ärzte schaffen. Frag-den-Doktor.irgendwas beispielsweise. Patienten stellen eine Frage und bieten einen Eurobetrag für die Beantwortung.
Heutzutage ist es in der Regel nicht mehr notwendig seine vier Wände zu verlassen. Einkaufen, Arbeiten, Kommunikation, Konsum, alles ist von zu Hause aus möglich. Doch Moment, eine Sache würde noch fehlen. Der Arztbesuch … allerdings ist auch dies kein echtes Problem, denn nette Hausärzte besuchen Patienten gerne mal nach Feierabend. Die Krankheit sollte dann in diesem Fall allerdings etwas schwerwiegender als ein Schnupfen sein. Doch zurück zum Thema, die Online Sprechstunde.
(Schönheits-)Chirurgen tun es, Irrenärzte tun es, Notärzte tun es. Alle Ärzte tun es irgendwann einmal. Ob anonym oder mit (Nick)Name. Was eigentlich? Twittern! Immer einen Schritt hinterher ist der gemeine Hausarzt. Aber auch dieser soll gelegentlich mal zwitschern, habe ich gehört. So könnte also ein fiktiver Hausarzt-Tweet aussehen:
21.45 Uhr ARD / “Hart aber fair” diskutieren wir einmal live auf Twitter. Es folgt ein kleines Experiment. Ich gucke mal ausnahmsweise in die Flimmerkiste und kommentiere live diese Sendung. Auf gehts, ich bin spät dran.
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Skandalös, skandalös. Immer mehr Ärzten, Rettungsdienstlern und Pflegern/Schwestern begegnet man auf Twitter. Während Operationen, Notarzteinsätzen und Psychotherapie-Sitzungen wird immerfort gezwitschert. Doch da fehlen doch noch etliche Berufsgruppen. Auch beispielsweise Schönheitschirurgen sollten endlich mal zeitnah über aufregende Erlebnisse berichten.
Twittern ist modern, bringt schnelle umkomplizierte Information und macht Spaß. Das chirurgische Twittern allerdings, das in den USA praktiziert wird, wird hierzulande mit gemischten Gefühlen betrachtet. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie warnte ja bekanntlich vor dem Twittern aus dem OP (siehe: Ärzteblatt 15.12.09). Wie sollte nun ein ordnungsgemäßer Tweet aus dem OP eigentlich aussehen?
Chirurgen twittern, Notärzte twittern, also sollten es Psychiater auch tun. Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Mein Notarzt Twitter von September 2009 war selbstverständlich fiktiv. Ich weise extra noch einmal darauf hin, weil in der Leserschaft wohl Zweifel diesbezüglich aufkamen.
Ein Skandal, im Operationssaal wurde getwittert. Netdoktor.de berichtete. Dabei ist dieses Mikroblogging doch so modern. Menschen haben ein Recht darauf, zeitnah über wichtige medizinische Sachverhalte informiert zu werden. Also los gehts. Da ich heute auf Notarztdienst bin, schaut euch mal folgenden Tweet des letzten Einsatzes an. (Foto wurde entfernt)
Die heutige Realität in deutschen Arztpraxen: Stundenlang muss man im verkeimten Wartezimmer sitzen und sich die Lebensgeschichten seiner Sitznachbarn anhören. Wie altmodisch! Zur sinnvollen Ergänzung der Sprechstunde, gibt es nun eine virtuelle Arzt-Patienten-Sitzung, und das garantiert keimfrei. (weiterlesen …)
Das sogenannte Web 2.0 bietet viele Möglichkeiten, die leider vor allem in medizinischer Hinsicht (noch) häufig ungenutzt bleiben. Mittlerweile gibt es unzählige Plattformen, soziale Netzwerke und Applikationen, die ich in dieser Serie einmal näher beleuchten möchte. Heute: Twitter (Erklärung bei Wikipedia), eine “relativ neues” und aufstrebendes Format, einfacher gesagt: “Massen-SMS aufm Computer”. Kann Twitter (Gezwitscher) nun medizinisch sinnvoll genutzt werden?
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