Die DZKF berichtete vor ein paar Tagen über eine Studie, bei der möglicherweise aufgezeigt werden konnte, dass Rauchen vor der Parkinsonschen Erkrankung schützt. Sollte also die CO2-Verpestung tatsächlich doch zu was nütze sein? Auf Twitter machte rasch der Begriff Parkinsonprophylaxe die Runde. Kranke Schwester wird demnach künftig auf Station beiläufig erwähnen: “Ich mache jetzt Parkinsonprophylaxe”, statt “ich gehe jetzt eine dampfen”. Welche anderen Worte gibt es eigentlich noch fürs Schmökern? Und vor allem: Für was ist Rauchen eigentlich gut?
Heute beginnt eine bundesweite Kampagne, um Jugendliche vor den Gefahren von Alkohol und Zigaretten zu warnen (siehe Deutsches Ärzteblatt vom 27.04.2010). Eine gute Sache finde ich, denn darüber kann man einfach nicht oft genug sprechen. Auf Monsterdoc berichtete ich ja schon ausführlich über das Nikotinthema und auch einen Alkoholiker-Test kann man machen. Um die Suffgeschichte noch etwas schöner auszumalen berichte ich nun über die Folgen der Alkoholkrankheit.
Inspiriert durch meine Suchanfragen, möchte ich eine neue Serie starten: Die Körperphysiologie ist hochinteressant, aber sehr kompliziert zu verstehen. Daher vereinfache ich diese komplexen Vorgänge und stelle einmal die Abläufe im Körper da, wie sie wirklich sind … Heute Thema: Rauchen
Einer der häufigsten Suchbegriffe, die Menschen auf diesen Arzt Blog führt, ist “Rauchen anfangen”. Neulich wurde sogar ein Buch zum Thema gefordert. Nun, die Nachfrage bestimmt den Markt. Also wende ich mich heute an alle Nichtraucher, die endlich einmal mit dem Rauchen anfangen wollen. (weiterlesen…)
Nun gut, der Welt-Nichtraucher-Tag war bereits am 31.Mai. Aber dieses Jahr war das Motto “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”. Wir erinnern uns, auf die Paffbalkenpackungen sollen nette Bilder aufgedruckt werden, die einem das Rauchen erschweren sollen.
Jetzt isses also raus. Längst bekannt ist ja, dass die aktiven Löter im Laufe der Zeit geistig abbauen. Die Schadstoffe im Nikotin bewirken Hirnwindungs-Defizite und können im Extremfall zur Demenz führen. Dass aber auch das passive Schmökern daub macht, ist neu, und wurde in einer Studie im englischen Ärzteblatt beschrieben. (Das deutsche Ärzteblatt berichtet darüber).
Ja, was waren das noch für Zeiten, als sich der Cowboy nach einem Tag harter Arbeit in der Prärie eine Zigarette ansteckte! Oder noch früher: “Die Gesundheitszigarette“, die es in der Apotheke zu beziehen gab. In den fünfziger/sechziger Jahren, wo der Arzt noch in der Praxis ohne Gewissensbisse mit dem Patienten eine rauchen konnte. Hemmungslos wurde geraucht, wo immer es ging. Nur schade, dass da nach und nach irgendwelche Krankheiten auftauchten, die im Zusammenhang mit Nikotin zu sehen waren. Wie ist nun die Situation heute? Warum dürfen Ärzte nicht mehr genussvoll in der Öffentlichkeit rauchen? Wie gerne würde man sich als Notarzt während der Intubation eines Asthma-Patienten (der früher übrigens selber Raucher war!) im Krankenwagen eine anzünden? Leider alles verboten.
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