Seit fast 3 Jahren bringe ich in unregelmäßigen Abständen die Rubrik: Abnehmen mit Monsterdoc – der Adipositas-Ratgeber. Wie ihr bemerkt habt, geht das Ganze eben nicht so schnell. Geduld, Geduld. Das letzte Mal führten wir ein anatomisch differenziertes Muskelaufbauprogramm durch. Nachdem wir mit dem Vorschlaghammer die Glotze zertrümmert hatten folgt nun der finale Schritt: Wir verlassen die Wohnung und treiben … Sport.
Wer von euch treibt keinen Sport? Soll es ja geben. Wie wäre es denn mit Ausdauersport? Radfahren, Schwimmen, Laufen? Laufen wäre erstmal am Einfachsten. Kann man überall betreiben, lediglich Laufschuhe muss man sich leisten. Die Fitness steigt, der Ehrgeiz kommt. Mal einen Halbmarathon probieren? Geschafft. Den Marathon schaffe ich doch auch noch? Und dann? Vielleicht einen Langdistanztriathlon?
Immer wieder hört man von Todesfällen bei Marathonveranstaltungen. Unerkannte Herzvorerkrankungen tun hier ihr Übriges. Auch im Triathlon gibt es Todesfälle, hier aber vorwiegend beim Schwimmen. Die Veranstalter fordern in der Regel kein Gesundheitsattest von den Teilnehmern. Die meisten Amateure trainieren zwar brav nach Laktat und Pulsuhr, lassen aber nie ihre Pumpe mal so richtig durchchecken. Das könnte dann zum Verhängnis führen. Selbst bei Profis ist eine Echokardiographie (Ultraschall vom Herzen) noch nicht unbedingt Standard.
Wie haltet ihr es? Habt ihr euch schon mal sportmedizinisch untersuchen lassen? Treibt ihr überhaupt Sport? Sollte jeder Ausdauerveranstalter künftig Gesundheitsatteste fordern?
In den letzten Kommentaren wurde völlig zurecht auf andere wichtige Sommersportarten hingewiesen. Also gibt es heute eben den 4. Teil der Sommersportarten. Was sollten wir im Sommer, der übrigens morgen beginnt, unbedingt tun?
Warum wir Inline Skaten, Paragliding und Triathlon im Sommer ausüben sollte wissen wir (Teil 1). Motorradfahren, Golfen und Klettern können aber auch Spaß machen (Teil 2). Doch was ist, wenn wir etwas ganz anderes machen möchten? Kein Problem, ich stelle noch jede Menge Sommersportarten vor. Da müsste für jeden etwas dabei sein.
Ich schneide das Thema Kostendämpfung im Gesundheitswesen ja relativ selten an. Heute möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass ich aus sicherer Quelle (Bildzeitung) weiß (siehe: Deutsches Ärzteblatt 6.8.10), dass aktuelle schwarz-gelbe Überlegungen dahin geben, dass man als gesetzlich versicherter Patient nach jedem Arztbesuch eine Rechung bekommen soll. 2 Prozent dieses Betrages sollen dann selbst abdrückt werden. Im Gegenzug bekommt man Schmankerl (Befreiung von Zusatzbeiträgen?) angeboten. Genauere Infos konnte ich nicht auftreiben. Aber prinzipiell ist diese “Idee” nichts Neues. Rechnung nach Arztbesuch –> an Arzt löhnen –> Kohle wird von Krankenkasse (teilweise) erstattet –> also wie bei Privatpatienten.
Was haltet Ihr von diesen Bestrebungen? Alter Hut, der längst überfällig ist? Unfassbare Kosten-Zumutung für Patienten und letztlich auch für Ärzte, die Bürofachkräfte einstellen müssen? Diskutieren wir …
Sport und eine ausgewogene Ernährung sind gesund, das wissen wir alle. Rauchen und viel Alkohol ist ungesund, auch das wissen wir. Über Ernährung, “Parkinson- und Rheumaprophylaxe” haben wir ja in letzter Zeit öfters diskutiert. Deshalb möchte ich einmal zum sportiven Thema überwechseln. Ich selbst übe bekanntlich den Triathlonsport aus, welchen ich natürlich ärztlich sehr empfehlen kann (siehe: Erkrankungen beim Triathlon). Aber jetzt seid Ihr an der Reihe.
Welche Sportarten übt Ihr aus? Und vor allem: Ist das gesundheitsförderlich? Und welche Verletzungen habt Ihr schon einmal dabei davongetragen?
Momentan sind aber auch viele wichtige Ereignisse geboten. Zum einen ist man noch gebeutelt vom Karneval, muss man auch schon wieder einen auf sportlich machen und die olympionischen Winterspiele 2010 am TV mitverfolgen. Hand aufs Herz, wer fiebert nicht mit den Sportlern mit? Die Jagd auf die Medaillen ist eröffnet. Doch bergen viele winterliche Sportarten doch ein erhebliches Gesundheitsrisiko in sich.
Als bekennender Triathlet las ich mit Entsetzen den Artikel im deutschen Ärzteblatt vom 13.11.09: Laien- und Leistungssport: Geht nichts mehr ohne Schmerzmittel? Hier wird berichtet, dass Sportler vor Wettkämpfen oder Training haufenweise Analgetika wie Diclofenac, Ibuprofen oder ASS einfahren um die anschliessenden Schmerzen besser ertragen zu können.
Schuhe an und losrennen! Wie altmodisch, heutzutage braucht man zunächst funktionelle Klamotten, modische Käppchen, einen Mp3-Jodler, Schuhe in den aktuellen Modefarben und selbstverständlich zur Selbstverteidigung Stöcke, um die noch relativ neue Sportart “Nordic-Walking” auszuüben. Allerdings ist auch diese Form der Leibesertüchtigung nicht ganz ungefährlich. (weiterlesen …)
Es gibt noch viele weitere schöne Sportarten, die wir im Sommer betreiben können. Hootch erwähnte bereits das Chinese Walking, Merapi ist auf dem Rücken ihrer Pferde glücklich.
Juhu, endlich ist es wieder warm, die Tage werden länger und die Socken kürzer. Die Zeit ist gekommen um wieder die eingerosteten Inline-Skater aus dem Keller zu holen. Doch was sollte man beim Sommersporteln beachten? Welche Gefahren drohen? Was ist gesund?
Geben Sie es doch zu, auch Sie sind eine Sesselkartoffel. Der Winter ist kalt und geht schon so lange, da kuscheln Sie sich doch lieber schön gemütlich in Ihre warme Decke, legen die Füsse hoch und schauen Sportlern und anderen Menschen im TV zu. Selber Sport treiben? Viel zu gefährlich und auch zu anstrengend. Stimmt! Hier sind die Gründe, warum Sie auf keinen Fall selbst sporteln sollten.
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