Immer noch kalt in Europa, okay. Die lächerlichen -12 Grad konnten mich heute morgen auf dem Fahrrad irgendwie nicht mehr beeindrucken. So lange man sich bewegt ist es gut, wenn man sich nicht bewegt ist es nicht mehr so gut. Daher möchte ich nun die Wintersportarten um einen weiteren Teil ergänzen.
Es bleibt winterlich kalt in Deutschland. Daher sollten wir auch unsere sportlichen Aktivitäten dem Klima anpassen. Die gängigen Wintersportarten besprachen wir bereits. Heute möchte ich euch weitere Sportarten für die kalte Jahreszeit vorstellen und die damit verbundenen Gefahren und Krankheiten aufzeigen.
Ich gebe es zu, seit neuestem bin ich Feed-Abonnent eines großen deutschen Boulevard-Blattes. Politische Skandale haben eben auch persönliche Vorteile. Auf jeden Fall kam ich heute gut gelaunt vom Joggen wieder nach Hause. Denn Folgendes ist ab sofort Fakt: Joggen ist gesünder als Nordic Walking (bild.de 8.1.12).
Es wird schon länger vermutet, konnte aber noch nicht bewiesen werden. Jetzt gibts eine deutsche Studie (Deutsches Ärzteblatt 12.12.11) zum Thema Migräne und Laufen/Walken. Hier zeigt sich beispielsweise eine Verringerung der Kopfschmerzstunden pro Monat um satte 20%.
Kann ich so unterschreiben, obwohl ich allerdings zugeben muss, dass ich am Tag nach dem Bierathlon-Lauf am Wochenende etwas unter Migräne litt. Könnte aber auch an der cervezalen Überdosis gelegen haben.
Nach einem Jahr Abstinenz startete ich erneut (zum 7.Mal !) mit meinem Team beim Bierathlon in Zürich. Auch dieses Mal war es ein hartes Stück Arbeit und ich merkte bereits nach der dritten Runde, dass ein wenig verschärfteres Trinktraining in der Vorbereitungszeit das Resultat vermutlich verbessert hätte. Nichtsdestotrotz konnten wir alle im Ziel wieder feste Nahrung zu uns nehmen und einen Platz im soliden Mittelfeld behaupten. Zudem konnte ich meine Mundschutzgalerie sinnvoll erweitern … Danke mal wieder an Hans für die prima Schnappschüsse …
Neben dem Ironman in Hawaii, der übrigens gestern stattgefunden hat, gibt es noch ein weiteres Highlight der Triathlon-Saison: Der Bierathlon in Zürich. Am Samstag, 10.Dezember 2011 ist es wieder soweit:
Es existieren in der Welt des Triathlon genau zwei ernst zunehmende Wettkämpfe, bei denen es um nicht weniger als das nackte Überleben geht. Den Ironman Hawaii, für den männiglich rund um die Uhr trainiert, bloss um sich in einer Lavawüste den Elementen zu stellen. Und es gibt den Bierathlon Zürich, bei dem ähnliche Strapazen durch ein lockeres Bierchen erleichtert werden. Oft kopiert, aber nie erreicht! (Originaltext auf der Website)
Kurz vor dem “längsten Tag” des Jahres ereilte mich eine Sinusitis, von der ich immer noch nicht hundertprozentig genesen bin. Ich überlegte die letzten Tage hin und her. Soll ich, oder soll ich nicht starten? Nun ist die Entscheidung zu Gunsten der Gesundheit gefallen. Habe einfach keine Lust auf einen ernsthaften “Folgeschaden” wie Myokarditis oder sonst irgendein Gedöns. Ich nehme beim Ironman in Frankfurt 2011 also nicht teil und reise daher auch gar nicht erst an. *Schnüff*
Traurige Sache. Der Regen und die Kälte beruhigen mich etwas. Wäre ich fit gewesen, hätte ich mich aber vom Wetter nicht abschrecken lassen. Die gleiche Wetterlage gab es nämlich 2008 beim Ironman in Zürich, den ich durchgezogen habe. Es war furchtbar.
Ich verspreche aber, dass eine sportliche Revanche irgendwann folgen wird … Ein kleines Aloha von hier aus.
Okay, nun ist es also wieder soweit. Frankfurt macht sich nach der Fußball-WM bereit für den Ironman Germany am Sonntag, den 24.Juli 2011. Ein Jahr habe ich dafür trainiert. Der längste Tag des Jahres steht an und mein Ziel wird realisiert werden: Sub 12h. Draußen herrscht momentan Kühle und Dauerregen. Für Sonntag werden 13 Grad und Schauer vorausgesagt. Furchtbar, ich fühle mich echt schwabbelig. Ich liebe die Hitze … aber man kann sich das Wetter in Deutschland eben nicht aussuchen.
Aber immerhin ist bekanntlich alles freiwillig und deswegen bin ich locker und hochmotiviert. Frankfurt, ich komme und vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen von euch am Wegesrand … Bis bald. Sobald ich wieder feste Nahrung zu mir nehmen kann werde ich berichten … Aloha.

Bild: Night View of Frankfurt von Franco Folini auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Wer von euch treibt keinen Sport? Soll es ja geben. Wie wäre es denn mit Ausdauersport? Radfahren, Schwimmen, Laufen? Laufen wäre erstmal am Einfachsten. Kann man überall betreiben, lediglich Laufschuhe muss man sich leisten. Die Fitness steigt, der Ehrgeiz kommt. Mal einen Halbmarathon probieren? Geschafft. Den Marathon schaffe ich doch auch noch? Und dann? Vielleicht einen Langdistanztriathlon?
Immer wieder hört man von Todesfällen bei Marathonveranstaltungen. Unerkannte Herzvorerkrankungen tun hier ihr Übriges. Auch im Triathlon gibt es Todesfälle, hier aber vorwiegend beim Schwimmen. Die Veranstalter fordern in der Regel kein Gesundheitsattest von den Teilnehmern. Die meisten Amateure trainieren zwar brav nach Laktat und Pulsuhr, lassen aber nie ihre Pumpe mal so richtig durchchecken. Das könnte dann zum Verhängnis führen. Selbst bei Profis ist eine Echokardiographie (Ultraschall vom Herzen) noch nicht unbedingt Standard.
Wie haltet ihr es? Habt ihr euch schon mal sportmedizinisch untersuchen lassen? Treibt ihr überhaupt Sport? Sollte jeder Ausdauerveranstalter künftig Gesundheitsatteste fordern?
Ich kanns nicht fassen. Heute folgte gleich ein Doppelschlag beim Langdistanz-Triathlon der Challenge-Roth. Neue Weltrekordzeit bei den Männern (Andreas Raelert) und den Frauen (Chrissie Wellington). Unfassbar. Übrigens finishte Chrissie als Gesamtfünfte … mir fehlen die Worte.
Wir erinnern uns gerne an die Weltmeisterschaft letztes Jahr, als Italien mal wieder gewonnen hat. Ich meine natürlich das Hallen-Tauziehen. Beim Fußball wars ein anderes Land, gell? Auf jeden Fall hatte ich vorhin wieder Email Kontakt mit meinem alten Kumpel Dr.Vuvuzela, der mittlerweile von Frauen- auf Männerkicken umdisponiert hat. Aus Gründen der Diskretion darf ich selbstverständlich seinen wirklichen Namen und seine Mannschaft nicht nennen. Aber lest selbst, welche Erfahrungen er uns mitteilt.

Bild: Frankfurt Skyline von maha-online auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
In den letzten Kommentaren wurde völlig zurecht auf andere wichtige Sommersportarten hingewiesen. Also gibt es heute eben den 4. Teil der Sommersportarten. Was sollten wir im Sommer, der übrigens morgen beginnt, unbedingt tun?
Warum wir Inline Skaten, Paragliding und Triathlon im Sommer ausüben sollte wissen wir (Teil 1). Motorradfahren, Golfen und Klettern können aber auch Spaß machen (Teil 2). Doch was ist, wenn wir etwas ganz anderes machen möchten? Kein Problem, ich stelle noch jede Menge Sommersportarten vor. Da müsste für jeden etwas dabei sein.
Noch 2 Monate, dann isses wieder soweit. Der Eisenmann in Frankfurt steht am 24.7.2011 an. Heuer werde ich das dritte Mal dort teilnehmen. Insgesamt wird dies mein 7.Ironman sein. Man könnte also langsam sagen, dass ich weiß wie das geht. Doch darf man eins nicht vergessen: Der Ironman ist ein großes Monster, dass einen auffrisst, wenn man es nicht mittels häufigem Training milde stimmt. Und außerdem will man ja seine eigene Bestzeit verbessern. Und da für mich die Hawaii-Qualifikation einfach nicht drin ist, lautet mein diesjähriges Ziel: Unter 12h finishen. Falls diese Zeitmarke nicht fallen wird, werde ich nie wieder an einem Ironman teilnehmen. Punkt.
Wer Monsterdoc schon etwas länger liest, weiß, dass ich leidenschaftlicher Ultratriathlet bin. Die Betonung liegt übrigens auf Leiden-. Bislang finishte ich 6x eine Ironman-Distanz (3,8 swim – 180 bike – 42 run). Die letzten beiden Jahre bei der Europameisterschaft in Frankfurt (2009, 2010). Auch dieses Jahr werde ich mich wieder in Bembeltown quälen (ironman.de 24.7.2011). Dieses Mal soll es aber etwas anders laufen.

Gerade wurden in Frankfurt Dopingmittel (Aufbaupräparate und Wachstumshormone) im Wert von mehreren Millionen Euro beschlagnahmt. Somit ist dies der größte Fund in Deutschland bislang (tagesschau.de 5.2.11). Bei derartig rauhen Mengen an illegalen Dopingsubstanzen drängt sich einem doch die Frage auf: Wohin geht das ganze Zeug? Profisportler beziehen ihre Ware sicher über “bessere” Quellen (beispielsweise vom Dopingarzt).
Der Winter nähert sich dem Ende und in Gedanken träumen wir wieder von der perfekten Bikini/Badehosen Figur. Doch leider hat man über Weihnachten 5 Kleidergrößen zugelegt. Was tun? Das Essen schmeckt doch so gut. Sport treiben? Gute Idee. Aktuell veröffentlicht Focus online die Top 10 der Fatburner-Sportarten.
Ich melde mich zurück vom härtesten Wochenende des Jahres. Bei gemäßigten Wintertemperaturen schaffte unser Team einen sehr guten Mittelfeldplatz beim legendären Bierathlon in Zürich. Ich konnte bereits im Ziel wieder feste Nahrung zu mir nehmen. Insgesamt gesehen war es mal wieder ein toller Erfolg und ein großes Fest in dr Schwyz. Was waren da für tolle Kostüme dabei … Ich selbst lief in standesgemäßer Tracht. Danke an Hans für die klasse Bilder/Videos.
Konzentriert vor dem Start
Morgen ist es endlich soweit, die Vorfreude war riesengroß: Der härteste Wettkampf des Jahres steht erbarmungslos an. Der Bierathlon in Zürich. Ein ganzes Jahr habe ich darauf trainiert und nun kann ich endlich mit meinem Team dort starten. Die Bedingung war, dass ich den Ironman 2010 in Frankfurt und die Expedition in Papua-Neuguinea überlebe. Dies tat ich, also bin ich morgen startberechtigt.
Um 15 Uhr geht es los: 6.75 km (5 Runden) und 3 l Bier pro Team wird gefordert. Und: es wird kalt morgen. 2008 war mein letzter Start in Zürich. Damals verkleidete ich mich als Frau Dr.med. Claudia Hoppenduck. Ich werde am Sonntag berichten, wenn ich wieder feste Nahrung zu mir nehmen kann …
Den Ironman 2010 habe ich diesen Sommer überlebt, wie auch schon den 2009er. Da es für die Hawaii-Qualifikation zeitlich leider nicht ganz gelangt hat, suche ich nun nach neuen Herausforderungen. Und da bietet sich eigentlich weltweit nur ein einziger Wettkampf an. Der Slogan vom Veranstalter lautet folgendermaßen: “Es existieren in der Welt des Triathlon genau zwei ernst zunehmende Wettkämpfe, bei denen es um nicht weniger als das nackte Überleben geht. Den Ironman Hawaii, für den männiglich rund um die Uhr trainiert, bloss um sich in einer Lavawüste den Elementen zu stellen. Und es gibt den Bierathlon Zürich …”
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